Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Mittwoch mit leicht negativen Tendenzen aus dem Handel. Rezessionssorgen sorgten neben den sehr schwachen US-Vorgaben für Zurückhaltung. Erneut standen Finanztitel im Fokus der Anleger.
Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 0,07 Prozent auf 2.118,47 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab 0,17 Prozent auf 1.889,86 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 0,35 Prozent auf 496,48 Punkte.
Die französische Bankgesellschaft Société Générale hat im vierten Quartal einen Gewinn erwirtschaftet. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei knapp verfehlt. Die Aktie gewann in Paris aber dennoch 2,7 Prozent. BNP Paribas legten ebenfalls 2,5 Prozent zu, während Crédit Agricole indes rund 0,8 Prozent abgaben.
In Amsterdam gab die Aktie des niederländische Allfinanzkonzerns ING Groep um annähernd 4Prozent ein. In Zusammenhang mit hohen Abschreibungen hat das Unternehmen im vierten Quartal einen milliardenschweren Verlust erwirtschaftet.
Papiere des niederländischen Chemiekonzerns DSM, dessen Gewinn im Schlussquartal um 62 Prozent gesunken ist, lagen leicht im Minus. Im Gesamtjahr konnte jedoch bei einem Umsatzwachstum eine Gewinnsteigerung verzeichnet werden.
Um mehr als 2 Prozent nach oben ging es für Anteilsscheine von Heineken. Der Bierkonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich weniger verdient. Dabei wurde das jüngste Ergebnis allerdings von Abschreibungen belastet. Der Umsatz konnte dabei kräftig gesteigert werden.
Daneben stehen auch die Zahlen des dänischen Brauereikonzerns Carlsberg im Blick. Wie der Bierbrauer heute bekannt gab, hat sich sein Gewinn im vierten Quartal mehr als verdreifacht, was mit der Übernahme von Assets von Scottish & Newcastle zusammenhängt. Der Wert kletterte deutlich nach oben.
An der Züricher Börse gewinnen Anteilsscheine von Synthes über 2 Prozent. Wie der Medizintechnikkonzern zuvor bekannt gab, konnte er Umsatz und Reingewinn im vergangenen Jahr jeweils deutlich steigern. Und auch der Ausblick konnte überzeugen. So strebt man ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen im unteren zweistelligen Bereich an.
Der norwegische Aluminiumkonzern Norsk Hydro musste im vierten Quartal aufgrund hoher Abschreibungen sowie der allgemeinen Nachfrageschwäche bei Aluminiumprodukten einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. (18.02.2009/ac/n/m)