Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen auch am Montag erneut mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel. Trotz anfänglicher Zugewinne sorgten die schwachen US-Märkte im Handelsverlauf für eine eingetrübte Stimmung.
Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 0,47 Prozent auf 2.407,47 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab 0,56 Prozent auf 2.068,19 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 0,42 Prozent auf 538,38 Punkte.
Electrolux fielen in Stockholm um fast 10 Prozent zurück. Die Anleger reagierten damit auf eine Gewinnwarnung des weltweit zweitgrößten Herstellers von Haushaltsgeräten. Zudem wurde der Abbau von mehr als 3.000 Stellen angekündigt.
H&M gaben daneben knapp 3 Prozent ab, nachdem die schwedische Bekleidungskette für November einen Rückgang bei den vergleichbaren Umsätzen ausgewiesen hat.
An der Londoner Börse gewannen Titel von Premier Foods fast 2 Prozent. Zuvor wurde bekannt, dass der britische Nahrungsmittelkonzern in Verhandlungen mit potenziellen Investoren steht.
In Amsterdam stand die Aktie von DSM im Blick. Der niederländische Chemiekonzern hat heute seine Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr nach unten revidiert. Im Anschluss kündigte der Konzern weitere Restrukturierungsmaßnahmen an. Der Wert gewann mehr als 9 Prozent.
Der luxemburgische Stahlkonzern ArcelorMittal hat seine Beteiligung an dem deutschen Stahlproduzenten Dillinger Hütte reduziert. Dabei wurde der bisherige Anteil an dem saarländischen Stahlhersteller von 51,25 Prozent auf aktuell 33,4 Prozent reduziert. Die Aktie verlor 1,7 Prozent.
Der niederländische Technologiekonzern Philips hat das Aerosoltherapie-Geschäft der italienischen Medel S.p.A. übernommen. Dabei hat der Konzern in einer damit verbundenen Transaktion zudem eine Produktionsfabrik im chinesischen Guandong für Nebulizer Compressor-Systeme und Aktivitäten in Hongkong erworben. Die Philips-Aktie verlor am Ende leicht. (15.12.2008/ac/n/m)