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11.11.2008 20:45

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Europa-Schluss: Schwache US-Vorgaben sorgen für kräftige Abschläge

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Dienstag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Als Belastung erwiesen sich die schwachen US-Vorgaben und Sorgen um die US-Wirtschaft.

Der Dow Jones Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 5,42 Prozent auf 2.483,61 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab 3,92 Prozent auf 2.209,28 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 4,07 Prozent auf 569,46 Punkte.

Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone hat im ersten Halbjahr auf bereinigter Basis deutlich mehr verdient. Die Umsatzschätzung für das Gesamtjahr wurde etwas zurückgenommen. Die Prognose für das bereinigte operative Ergebnis wurde indes bekräftigt. Am Markt kamen die Zahlen insgesamt gut an, der Wert gewann in London mehr als 6 Prozent.

Die britische Hotelkette InterContinental Hotels Group erklärte heute, dass ihr Gewinn im dritten Quartal um 28 Prozent gesunken ist, was auf Kosten für den Relaunch der Marke Holiday Inn sowie auf eine Abschreibung zurückzuführen ist. Vor Einmaleffekten konnte der Nettogewinn gesteigert werden. Die Aktie gab um mehr als 7 Prozent nach

In Wien sprangen Telekom Austria nach vorläufige Zahlen zum dritten Quartal um fast 11 Prozent nach vorne. Der Konzern hat außerdem einen weiteren Job-Abbau angekündigt.

Der schweizerische Vermögensverwalter Julius Bär Holding hat heute ein Interim Management Statement für die Periode bis 11. November 2008 veröffentlicht. Bis Ende Oktober sank der Betriebsertrag der Gruppe im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund zehn Prozent. Die Aktie reagierte mit einem Abschlag von knapp 5 Prozent.

Der schweizerische Reise- und Touristikkonzern Kuoni Reisen verbuchte in den ersten neun Monaten trotz der widrigen konjunkturellen Gesamtsituation einen Ergebnisanstieg. Für das laufende vierte Quartal geht der Konzern angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise sowie der allgemeinen Rezessionsgefahren von einer Abschwächung des Wachstums aus. Die Aktie verlor 1,7 Prozent.

Nach Angaben der belgischen Tageszeitung "De Tijd" stehen die Versicherungsaktivitäten der Milliarden-Investoren Warren Buffett und Wilbur Ross, Berkshire Hathaway und Assured Guaranty, kurz davor, die amerikanische Bond Insurance-Sparte des angeschlagenen belgischen Staatsfinanzierers Dexia teilweise oder komplett zu übernehmen. Die Dexia-Aktie gewann 2,6 Prozent.

Der größte italienische Energieversorger Enel konnte seinen Gewinn im dritten Quartal um gut 206 Prozent steigern. Der Umsatz nahm um 61,4 Prozent zu, was vor allem mit der Endesa-Übernahme zusammenhängt. Die Enel-Aktie büßte 1,2 Prozent ein. (11.11.2008/ac/n/m)

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