Konzernweit sei ein Wachstum der Auslieferungen im einstelligen Prozentbereich zu erwarten, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson am Montag (Ortszeit) auf der Automesse in Detroit. Dabei sollen alle drei Marken -
BMW, Mini und Rolls-Royce - zulegen. Das Ziel von 2 Millionen verkauften Autos will der Konzern statt 2020 bereits 2016 erreichen. 2012 waren es gut 1,8 Millionen Wagen gewesen. Damit liegt BMW im Rennen der Oberklasse-Hersteller vor der
Volkswagen-Tochter
Audi und
Daimler.
Während die Wachstumstreiber 2013 die USA und der asiatische Markt sein dürften, rechnet Robertson für Europa bestenfalls mit einer Stagnation. Kritisch sieht er die Entwicklung in Deutschland, dem drittgrößten Einzelmarkt: Hier sei das Vertrauen der Verbraucher schlechter als vor einem Jahr. Außerdem herrsche ein ausgesprochen harter Wettbewerb. Das fehlende Wachstum auf dem hochpreisigen europäischen Markt werde außerdem auf die Gewinnentwicklung drücken. Details nannte Robertson nicht./mmb/he
DETROIT (dpa-AFX)
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