28.12.2012 12:39
Bewerten
 (0)

Bundesregierung will Wirtschaftspolitik der Eurozone stärken

Europäische Zusammenarbeit
Die Bundesregierung will sich in den kommenden Monaten auf eine Verstärkung der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit im Euroraum konzentrieren.
Damit sollen die im vergangenen Jahr aus Sicht der Regierung erzielten Fortschritte bei der Krisenbewältigung fortgesetzt werden.

   "In den kommenden Monaten wird es daher vor allem darum gehen, im Euroraum zu einer engeren und verbindlicheren wirtschaftspolitischen Koordinierung zu kommen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin. "Dafür wird sich die Bundesregierung mit allem Nachdruck einsetzen", sagte der Sprecher.

   Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Diese sei Grundlage für dauerhaftes Wachstum und Beschäftigung in den Mitgliedstaaten und für das Funktionieren einer Währungsunion. Es gehe darum, das europäische Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell auf eine nachhaltigen Grundlage zu stellen und auf Dauer zu bewahren.

   Als "gute Nachricht" bewertet die Bundesregierung das Inkrafttreten des Fiskalpaktes am 1. Januar 2013. Das sei möglich geworden, da Finnland am 21. Dezember die Ratifizierungsurkunde hinterlegt habe. "Das Infkrafttreten des Fiskalvertrages ist ein wichtiges Element der positiven Bilanz des ablaufenen Jahres, was die Fortschritte bei der Bewältigung der Krise im Euroraum angeht", sagte der Sprecher. Weitere Schritte müssten jedoch noch folgen wie die dargestellte verstärkte wirtschaftspolitische Zusammenarbeit.

   Der Fiskalvertrag gehe maßgeblich auf eine deutsche Initiative zurück. Er verstärke das rechtliche und wirtschaftliche Fundament der Wirtschafts- und Währungsunion, verpflichte die Eurostaaten zur Einführung nationaler Schuldenbremsen und verbessere das Defizitverfahren des Stabilitäts- und Wachstumspaktes.

   "Der Fiskalvertrag soll die Eurostaaten dauerhaft auf Konsolidierungskurs halten", sagte der stellvertretende Regierungssprecher. Nach Auffassung der Bundesregierung leistet der Fiskalvertrag einen wichtigen Beitrag dazu, eine der wesentlichen Ursachen der Krise an der Wurzel zu packen. Der Vertrag werde zudem dazu beitragen, wieder Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Eurozone als Stabilitätsunion zu gewinnen.

Dow Jones Newswires, Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 08 AM EST 12-28-12

Bildquellen: Denis Vrublevski / Shutterstock.com, istock/Stephen Strathdee
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Apple soll bis zu 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen - Irland widerspricht -- VW-Chef: Lieferstreit hat Folgen -- Evonik im Fokus

Wen nehmen aktivistische Investoren nach STADA ins Visier?. Wirecard-Aktie legt nach Analystenlob kräftig zu. Sprit-Skandal bei Mitsubishi weitet sich aus. Facebook will Nutzer Sicherheitscheck auslösen lassen. Mondelez verliert Appetit auf Hershey.
Diese deutschen Krankenkassen sind beliebt
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Apples iPhone 7 steht vor der Tür. Kaufen Sie sich das neue Modell?