DAX8.305-0,6%  Dow15.3030,1%  Euro1,29400,0% 
ESt502.764-0,5%  Nas3.4590,0%  Öl102,60,0% 
TDax958,0-0,3%  Nikkei14.6130,9%  Gold1.387-0,3% 

19.02.2013 11:16

Senden
EUROPAS AUTOMARKT BRICHT EIN

Eiszeit am Automarkt: Autoverkäufe fallen im Januar auf Rekordtief

Daimler zu myNews hinzufügen Was ist das?


Der Automarkt bricht in der Europäischen Union (EU) einen Rekord nach dem anderen - im negativen Sinn: Im Januar sind  so wenig Autos verkauft worden wie noch nie in diesem Monat.

Dies teilte der  europäische Branchenverband Acea am Dienstag mit. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge fiel um 8,6 Prozent auf 885.159 Stück, das war der niedrigste Stand in einem Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990.

   Erneut wartete von den wichtigen Absatzmärkten lediglich Großbritannien mit einem Plus auf: Im Vereinigten Königreich legten die Verkäufe um 11,5 Prozent zu. Mit 143.643 neu zugelassenen Fahrzeugen war das Land unter dem Union Jack zweitgrößter Absatzmarkt in der EU. Auf dem europäischen Festland regierte hingegen zum wiederholten Male Tristesse: So sackten in Deutschland die Verkäufe um 8,7 Prozent ab. Gleichwohl bleibt der hiesige Markt mit 192.090 neu zugelassenen Fahrzeugen der größte in der EU.

 In Spanien lag das Minus bei 9,6 Prozent. In dem schwer angeschlagenen Land wurden mit 49.671 Fahrzeugen sogar weniger Autos verkauft als im erheblich kleineren Belgien (50.684). In Frankreich rutschten die Verkäufe um 15,1 Prozent auf 124.798 Stück ab und in Italien brach der Absatz um 17,6 Prozent auf 113.525 Fahrzeuge ein.

 Die deutschen Hersteller hielt die Schwäche auf dem Heimatmarkt indes nicht auf: Lediglich Volkswagen (VW) verzeichnete ein Minus von 5,2 Prozent. BMW (+6,6%) und Daimler (+3,7%) legten hingegen zu. Die Opel-Mutter General Motors (GM) verkaufte konzernweit 5,5 Prozent weniger Fahrzeuge. Die Töchter Opel und Vauxhall glänzten dabei mit einem Plus von 4,5 Prozent.

     Der erfolgsverwöhnte südkoreanische Autobauer Hyundai Motor nahm im Januar eine Auszeit: Hier sanken die Verkäufe um 2,0 Prozent. Der große asiatische Rivale Toyota musste allerdings ein Minus von 16,8 Prozent verkraften. Auch die Hersteller aus Frankreich und Italien verzeichneten zum Teil zweistellige Rückgänge. So verkaufte der angeschlagene Autobauer Peugeot 16,3 Prozent weniger Fahrzeuge.

    Außerhalb Westeuropas wurden dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge hingegen erneut meist Zuwächse erzielt. So stiegen die Verkäufe in den USA im Januar um 14, in Russland um 5 und in Brasilien um 18 Prozent. In China explodierten die Verkäufe mit einem Plus von 59 Prozent regelrecht.

    BRÜSSEL/FRANKFURT (dpa-AFX)

Deutschland: Die meistverkauften Neuwagen 2012

 

Platz 20: Skoda Fabia

Skodas Fabia eröffnet das Ranking mit deutschlandweit 40.740 verkauften Exemplaren.

Quelle: Bild: Škoda

Bildquellen: Zsolt Biczo / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
24.05.13Daimler verkaufenIndependent Research GmbH
24.05.13Daimler verkaufenBarclays Capital
23.05.13Daimler haltenBernstein
16.05.13Daimler kaufenCommerzbank AG
07.05.13Daimler verkaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
16.05.13Daimler kaufenCommerzbank AG
06.05.13Daimler kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
26.04.13Daimler kaufenCommerzbank AG
26.04.13Daimler kaufenDeutsche Bank AG
25.04.13Daimler kaufenUBS AG
23.05.13Daimler haltenBernstein
25.04.13Daimler haltenBankhaus Lampe KG
25.04.13Daimler haltenCredit Suisse Group
24.04.13Daimler haltenWarburg Research
24.04.13Daimler haltenIndependent Research GmbH
24.05.13Daimler verkaufenIndependent Research GmbH
24.05.13Daimler verkaufenBarclays Capital
07.05.13Daimler verkaufenMerrill Lynch & Co., Inc.
03.05.13Daimler verkaufenS&P Equity Research
25.04.13Daimler verkaufenS&P Equity Research
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen