Merkel: Größte Zeit des Leidens vorbei

Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) zunächst verfolgte Liquiditätsoffensive über zwei Dreijahrestender, die von EZB-Präsident Mario Draghi selbst als "Dicke Bertha" tituliert wurden, bezeichnete die Kanzlerin als nicht wirkungsvoll. Die EZB hatte Banken das Angebot gemacht, dass diese sich für den ungewöhnlich langen Zeitraum von drei Jahren unbegrenzt Mittel zum günstigen Leitzins leihen können. Die Notenbank wollte mit dieser Liquiditätsoffensive eine Kreditklemme im Euroraum verhindern. Merkel sagte laut dem Konferenzteilnehmer, besser sei die Ankündigung der EZB gewesen, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen.
Die Kanzlerin räumte ein, dass die Verständigung auf eine Europäische Bankenaufsicht für Deutschland ein schwerer Schritt gewesen sei. Zugleich kündigte sie als politischen Schwerpunkt ihrer weiteren Arbeit an, darauf hinzuwirken, Europa in Form von verbindlichen Vereinbarungen auf ein gemeinsames Wirtschaftsgebiet zu verpflichten.
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DJG/bep/chg Dow Jones Newswires January 08, 2013 11:02 ET (16:02 GMT) Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 02 AM EST 01-08-13 Von Beate Preuschoff BERLIN
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