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Hongkong 12.07.2011 (www.emfis.de) Die Furcht vor neuen Staatspleiten in der Euro-Zone ließ den asiatischen Aktienmärkten heute keine Chance auf eine halbwegs stabile Entwicklung. Im Strudel der weltweit einbrechenden Börsen gerieten auch die Indizes in Fernost querbeet unter Druck. PetroChina und Prada gehen in die Knie
In Hongkong etwa brach der Hang Seng Index um 3,1 Prozent auf 21.663 Punkte ein. Stark betroffen waren unter anderem die
Aktien von Unternehmen, die über einen hohen Anteil an Geschäftsaktivitäten in Europa verfügen. So rutschten etwa Prada um 7,1 Prozent ab,
Esprit Holdings verloren weitere 5,8 Prozent. Im Rohstoffsektor knickten
PetroChina um 4,5 Prozent und
CNOOC um 3,0 Prozent ein; unter den Bankenwerten gingen
Bank of China um 3,3 Prozent und ICBC um 4,0 Prozent nach unten.
Der Yen steigt – der Nikkei fällt In Tokio wiederum fiel der Nikkei 225 um 1,4 Prozent auf 9926 Zähler, und rutschte damit unter die 10.000-Punkte-Marke. Belastend hinzu kam hier noch, dass sich viele Investoren aus dem Euro in den Yen flüchteten, was tendenziell den japanischen Exportunternehmen schadet.
Sony knickten angesichts dessen um 3,0 Prozent und
Toshiba um 2,1 Prozent ein, im Autosektor verloren Toyota 1,9 Prozent und Honda 2,5 Prozent. Isuzu Motors konnten sich allerdings um 0,5 Prozent verteuern, nachdem die
Aktie von Morgan Stanley auf „outperform“ aufgestuft worden war.
China und Korea schwach
In China verlor der Shanghai Composite Index 1,7 Prozent auf 2755 Punkte. Taiwans TAIEX gab 2,0 Prozent auf 8491 Zähler ab, Koreas Kospi fiel um 2,2 Prozent auf 2109 Stellen.
In Indien ging der Sensex um 1,7 Prozent nach unten auf 18.411 Stellen. Thailands SET gab 1,4 Prozent auf 1062 Punkte ab.