Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die
Evotec AG meldete am Montag den erfolgreichen Abschluss der ersten Phase-I-Studie mit ihrem P2X7-Rezeptorantagonisten EVT 401.
Den Angaben zufolge ist EVT 401 ein niedermolekularer Wirkstoffkandidat und ein möglicher neuer Ansatz zur oralen Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie z.B. Rheumatoide Arthritis. Bei der Placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie wurde die Sicherheit, Verträglichkeit sowie das pharmakokinetische Profil und die pharmakodynamische Wirkung von EVT 401 untersucht. Dabei wurde 96 gesunden männlichen Probanden eine steigende Einzeldosis der Substanz als Suspension oder Kapsel oral verabreicht.
Wie das Biotechnologieunternehmen mitteilte, hat sich die Substanz als sehr sicher erwiesen und wurde gut vertragen. Es sei zu keinen bemerkenswerten Nebenwirkungen oder Studienabbrüchen gekommen. Zudem habe der pharmakodynamische Test, der in der Studie durchgeführt wurde, gezeigt, dass EVT 401 in den Blutproben der Probanden die ATP-stimulierte Freisetzung von IL-1ß blockieren könne. Damit sei erstmals die Aktivität von EVT 401 nach oraler Gabe von gut verträglichen Dosen am Menschen nachgewiesen worden.
Die Aktie von Evotec gewinnt aktuell 6,82 Prozent auf 0,94 Euro. (29.06.2009/ac/n/nw)