Chigago (aktiencheck.de AG) - Der US-Kraftwerksbetreiber Exelon Corp. teilte am Mittwoch mit, dass er im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen musste. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch übertroffen, was mit höheren Strompreisen in den Mittelatlantik-Staaten zusammenhängt. Zudem wurde die Jahresplanung bekräftigt.
Der Nettogewinn lag demnach bei 668 Mio. US-Dollar bzw. 1,01 US-Dollar pro Aktie, nach 749 Mio. US-Dollar bzw. 1,13 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,17 US-Dollar (Vorjahr: 1,00 US-Dollar) pro Aktie. Der operative Umsatz nahm um 13,2 Prozent auf 5,05 Mrd. US-Dollar zu.
Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,06 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 4,66 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 97 Cents und Erlöse von 4,44 Mrd. US-Dollar in Aussicht.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der größte US-Betreiber von Atomkraftwerken unverändert mit einem bereinigten EPS-Ergebnis von 3,90 bis 4,20 US-Dollar, während die durchschnittliche Marktschätzung hier ein Ergebnis pro Aktie von 4,03 US-Dollar vorsieht.
Die Aktie von Exelon schloss gestern an der NYSE bei 41,17 US-Dollar. (27.04.2011/ac/n/a)