14.03.2013 10:21
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McKinsey sieht Deutschland vor anhaltendem Wirtschaftsaufschwung

Export treibt an
Deutschland steht einem Medienbericht zufolge am Beginn eines anhaltenden Aufschwungs.
Das berichtet die Zeitschrift "Manager Magazin" mit Bezug auf Ergebnisse einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey vorab aus der nächsten Ausgabe (erscheint am 15. März). Bis 2025 hält McKinsey demnach ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 2,1 Prozent pro Jahr für möglich.

    Wichtigster Treiber der Dynamik sei weiterhin der Export. Um 83 Prozent werden der McKinsey-Studie zufolge die Ausfuhren bis Mitte des nächsten Jahrzehnts steigen. Den Prognosen nach dürften auch die Arbeitnehmer in Deutschland profitieren. So werde die Lohnentwicklung deutlich dynamischer ausfallen als im vergangenen Jahrzehnt.

    McKinsey nennt vier Bedingungen dafür, dass dieses Szenario Realität werden kann: Die deutsche Wirtschaft müsse sich konsequent auf die Steigerung der Produktivität konzentrieren. Das Arbeitskräftepotenzial müsse deutlich vergrößert werden. Die Kosten der Energiewende sollten durch die Schaffung eines einheitlichen europäischen Strommarkts gesenkt werden.

    Zudem solle die Euro-Krise durch einen neuen Ansatz bekämpft werden. Die McKinsey-Experten diagnostizieren eine Investitionslücke von rund 140 Milliarden Euro jährlich in den südlichen Euro-Staaten. Um diese Lücke zu schließen, bedürfe es einer öffentlichen Anschlussfinanzierung von 20 Milliarden Euro jährlich aus den Euro-Nordstaaten, davon solle Deutschland die Hälfte tragen.

HAMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: Claudio Divizia / Shutterstock.com, Christian Mueller / Shutterstock.com
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