adidas blickt vorsichtig auf WM-Jahr 2010 - EuramS
Der Sportartikelkonzern adidas zeigt sich mit Blick auf das Geschäft mit Fußball-Produkten im WM-Jahr 2010 vorsichtig. "In einem normalen wirtschaftlichen Umfeld wäre ich sicher, dass wir den Umsatz mit Fußball-Produkten im Vergleich zu 2008 weiter steigern. Derzeit aber sind Prognosen schwierig. Wir werden auf jeden Fall an allen Rädern drehen, um unsere Marktführerschaft im Fußball auszubauen", sagte der adidas-Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer "Euro am Sonntag" (EuramS).
BMW bereitet engere Zusammenarbeit mit Daimler vor - SZ
Der Autobauer BMW bereitet offenbar eine engere Zusammenarbeit mit Daimler vor. "Ich kann mir durchaus vorstellen, dass weitere Möglichkeiten der Kooperation mit Daimler bei Teilen geprüft werden, die nicht markenprägend sind", sagte BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer der "Süddeutschen Zeitung" (SZ - Samstagausgabe). BMW arbeitet dem Bericht zufolge mit seinem Wettbewerber Daimler bereits beim Einkauf zusammen, um Kosten zu sparen.
Moody's prüft Henkel-Rating auf mögliche Herunterstufung
Moody's überprüft die Bonität des deutschen Konsumgüterherstellers Henkel AG & Co KGaA auf eine mögliche Herunterstufung. Eine Abstufung würde - wenn sie denn stattfinde - sich auf eine Stufe (notch) beschränken, teilte die Ratingagentur mit. Moody's bewertet die vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten des Düsseldorfer DAX-Konzerns derzeit mit langfristig "A2" und kurzfristig "Prime-1".
HSBC will Immobilien für 2,7 Mrd GBP verkaufen - Times
Die britische Bank HSBC will offenbar mehrere Bürogebäude verkaufen. Einbringen soll die Veräußerung 2,7 Mrd GBP, berichtete die Zeitung "Times". Bei den Gebäuden handele es sich um die Zentrale in der Londoner Canary Wharf, die französische Niederlassung auf dem Champs Elysées sowie mehrere Immobilien in New York.
UBS plant weitere Stellenstreichungen - Presse
Die schweizerische Großbank UBS plant offenbar einen weiteren massiven Stellenabbau. Dies berichten mehrere schweizerische Zeitungen unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Laut "NZZ am Sonntag" stehen Tausende Stellen in der Schweiz auf dem Spiel. Die "SonntagsZeitung" berichtet, dass vor allem die Bereiche Corporate Center, Marketing und Support betroffen seien.
BNP Paribas kommt Übernahme von Fortis Bank Belgium näher
Die Chancen der französischen BNP Paribas, nun doch endlich Zugriff auf die belgischen Bankaktivitäten der Fortis Holding zu bekommen, sind nach einer Gerichtsentscheidung vom Freitag gestiegen. Ein belgisches Gericht hat verfügt, dass alle Aktionäre der Fortis Holding berechtigt seien, über den Verkauf von 75% der Fortis Bank Belgium an die französische Bank abzustimmen.
Goldman Sachs erwägt Kapitalerhöhung - WSJ
Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwägt einem Pressebericht zufolge eine Kapitalerhöhung, um staatliche Hilfen zurückzuzahlen. Die genaue Höhe habe das Management noch nicht festgelegt, aber es könne sich um mehrere Milliarden Dollar handeln, schreibt das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf informierte Personen. Der Schritt könnte in der nächsten Woche angekündigt werden.
Chevron spricht Gewinnwarnung für erstes Quartal aus
Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron rechnet wegen Rückgängen bei Öl- und Gaspreisen und niedrigeren Margen im ersten Quartal mit einem deutlich geringeren Gewinn als im Schlussquartal 2008. Auch das Ergebnis aus dem Raffinerie- und Marketingbereich werde "deutlich niedriger" sein, teilte das Unternehmen mit. Das Ergebnis werde eine Abschreibung von 100 Mio USD auf den Explorationsbereich enthalten.
Steinbrück legt Konzept für "Bad Banks" vor - FASZ
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat einen Plan zur Errichtung mehrerer "Bad Banks" für faule Wertpapiere ausgearbeitet. "Analyse und Vorschlag sind fertig. Die Kanzlerin kennt beides", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FASZ). Nach Ostern werde die Bundesregierung sein Konzept beraten. Der Vorschlag sehe keine Gründung einer großen "Bad Bank" für den gesamten Bankensektor vor. "Ich lehne definitiv eine zentrale 'Bad Bank' ab", sagte Steinbrück.
IWF sagt BIP-Einbruch in Deutschland von 5% voraus - Spiegel
Der Internationale Währungsfonds (IWF) malt ein düsteres Bild von der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. In seinem neuen Weltwirtschaftsausblick, der Ende April erscheinen wird, sagen die IWF-Experten nach einem "Spiegel"-Bericht voraus, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 5% schrumpfen wird. Als Folge würden Arbeitslosigkeit und Defizite in den öffentlichen Haushalten drastisch steigen.
US-Haushaltsdefizit steigt im März auf 192,27 Mrd USD
Der US-Haushalt hat im März ein Defizit von 192,27 (Vorjahr: 48,21) Mrd USD verzeichnet. Damit wurde im sechsten Monat in Folge ein Defizit verzeichnet, berichtete das Finanzministerium. Zur Halbzeit des Haushaltsjahres 2008/09 nähert sich das Defizit damit 1 Bill USD.
Japans Regierung stellt weiteres Konjunkturprogramm vor
Der japanische Ministerpräsident Taro Aso hat am Freitag ein neues Konjunkturpaket vorgestellt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die japanische Wirtschaft durchläuft zur Zeit die schlimmste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Maßnahmen umfassen 15,4 Bill JPY, das entspricht 3% des Bruttoinlandsprodukts. Es ist die größte Summe, die eine Regierung jemals beim Parlament beantragt hat. Bisherige Programme hatten sich auf mehr als 2% des BIP belaufen. Die geplanten Maßnahmen sind eine Kombination von Staatsausgaben und Steuersenkungen.
DJG/bam/gei
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April 13, 2009 12:05 ET (16:05 GMT)
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