Hannover (ots) -
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Mehr oder mindestens genau so viel wie im abgelaufenen Jahr wollen
72% der Deutschen im Jahr 2010 sparen. Damit steigt der Spar-INDEX im
vierten Jahr in Folge an. Insbesondere bei den Energiekosten, beim
Reisen und bei Restaurantbesuchen wollen die Bürger den Gürtel enger
schnellen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage
von FORSA im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD.
Die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung bleibt für viele
Bundesbürger eine Herausforderung: 41 Prozent der Befragten Personen
erwarten zwar, im Jahr 2010 genauso viel Geld zur Verfügung zu haben
wie im Vorjahr. 35 Prozent rechnen jedoch damit, dass ihnen weniger
Geld zur Verfügung stehen wird. Vor allem die Mehrzahl der Haushalte
mit einem Einkommen von bis zu 3.000 Euro brutto im Monat steht der
zukünftigen finanziellen Entwicklung kritisch gegenüber. Entsprechend
ergab die Forsa-Umfrage: Nur 18% der Deutschen wollen mehr Geld
ausgeben als im Vorjahr (23%).
Die Konjunkturkrise und drohende Arbeitslosigkeit verunsichern die
Bevölkerung. Der Spar-INDEX steigt: 72 Prozent wollen im neuen Jahr
insgesamt genauso viel oder mehr sparen als im Vorjahr. 2008 waren es
65% und 2007 62%. Das Meinungsforschungsinstitut FORSA fragt seit
sechs Jahren regelmäßig im Auftrag des Finanzdienstleisters AWD zum
Jahresbe-ginn das Sparverhalten der Bundesbürger ab.
Spitzenreiter in der Hitliste der Lebensbereiche, in denen die
Bürger den Rotstift ansetzen wollen bleibt - wie in den vergangenen
Jahren - der Energieverbrauch: 74 Prozent der Bundesbürger möchten
bei den Ausgaben für Strom, Öl, Gas und Wasser den Gürtel enger
schnallen. Dies sind sogar 9 Prozent mehr als im letzten Jahr. In
etwa auf dem Niveau des Vorjahres ist die Sparbereitschaft beim Geld
fürs Reisen mit 44% (Vorjahr 48%) und für Restaurantbesuche 52% (59%)
geblieben. Es folgen die Sparziele Versicherungsbeiträge mit 41%
(36%), Telefonkosten 41% (42%), Lebensmitteleinkauf mit 31% gegenüber
33% im Vorjahr und Wohnungskosten mit 23% (20%). Beim Notgroschen
wollen 21 Prozent der Befragten sparen. 2009 waren es noch 18%.
Grade die steigende Verunsicherung unterstützt den Wunsch der
Bevölkerung in die Altervor-sorge zu investieren. Nur 14 Prozent der
Deutschen möchten hier Abstriche machen. 20% der Befragten planen
zudem, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, während 38%
dies bereits getan haben. Immer wichtiger wird auch das Thema der
privaten Pflegeversiche-rung. Während im Vorjahr 14% der Befragten
Bürger bereits eine private Pflegeversicherung abgeschlossen hatten,
sind es in diesem Jahr bereits 19%. In der Planung ist der Abschluss
einer privaten Pflegeversicherung für 17% der befragten Personen.
Hintergrundinformationen:
Mit 6.009 Beratern und 429.100 beratenen Kunden in 2008 ist die
AWD-Gruppe einer der führenden Finanzdienstleister in Europa für die
Beratung von Privathaushalten mit mittleren bis gehobenen Einkommen.
AWD bietet keine eigenen Produkte an, sondern kann bei der
Produktauswahl auf ein breites Produktportfolio führender
europäischer Hersteller zurückgreifen.
Kernmärkte der AWD-Gruppe sind Deutschland, Großbritannien,
Österreich und die Schweiz. Zudem ist AWD in ausgewählten Ländern der
Region Zentral-/Osteuropa tätig. Mit einem Umsatzanteil von rund 80%
bilden die Beratung und Erarbeitung von langfristigen
Vermögensaufbau- und Altersvorsorgekonzepten den Beratungsschwerpunkt
von AWD.
Forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen
mbH hat in der Zeit vom 17. bis 23. Dezember 2009 je 1.007
Zielpersonen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren in einer
Repräsentativumfrage nach Themen "Sparen und Geldanla-gen" befragt.
Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 3 Prozent.
Originaltext: AWD Holding AG
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