HAMBURG (dpa-AFX) - Der Versicherer
Allianz wagt sich einem Pressebericht zufolge nach zweieinhalb Jahren wieder an den Verkauf von Immobilien heran. Das Unternehmen biete rund 100 Objekte für eine Milliarde Euro an, berichtet die "Financial Times Deutschland" am Mittwoch unter Berufung auf Kreise. Ein Paket dieser Größenordnung hatte die Allianz zuletzt Anfang 2008 verkauft, kurz danach waren die Preise weltweit eingebrochen.
Die Häuser, überwiegend Bürogebäude, stehen dem Bericht zufolge in Deutschland und sollen über die kommenden 18 Monate einzeln oder in kleinen Paketen veräußert werden. Mit dem Verkauf sei der Immobiliendienstleister CB Richard Ellis beauftragt. Bei den zum Verkauf stehenden Objekten handele es sich weniger um Spitzenimmobilien, sondern um vergleichsweise alte Gebäude in zweitbesten Lagen.
Zuletzt hatte die Allianz auch als Käufer von sich reden gemacht. Die Münchener erwarben unter anderem von Aldi Süd 80 Immobilien, die teils an den Lebensmitteldiscounter zurückvermietet werden. Rund eine Milliarde Euro steckte die Allianz nach früheren Angaben eines Sprechers allein im ersten Halbjahr in Immobilien./mne/tw