20.03.2017 22:11
Bewerten
(0)

FZ: Das ist keine Großzügigkeit Kommentar der "Fuldaer Zeitung" (Dienstagausgabe) zur Sanierung hessischer Schulen:

Fulda (ots) - Bund und Land nehmen Hunderte Millionen Euro in die Hand, damit Schulen auch in Hessen saniert werden können. Das ist eigentlich eine gute Nachricht. Es lässt aber tief blicken, wie schlimm es um die Finanzen unserer Kommunen steht, wenn solche Programme nötig sind. Laut Finanzminister Thomas Schäfer haben 442 von 447 hessischen Städten und Gemeinden ihre Fördergelder von der ersten Runde des Kommunalen Investitionsprogramms vollständig ausgeschöpft. Bis auf Gründau war und ist jede Stadt und Gemeinde in den Kreisen Fulda, Vogelsberg und Main-Kinzig dabei. Was wurde und wird dank KIP gemacht?_Straßen werden geflickt. Schwimmbäder ausgebessert. Dorfgemeinschaftshäuser auf Vordermann gebracht. Und jetzt Schulen saniert. Das sind aber Arbeiten, die immer wieder anfallen. Es kann nicht sein, dass erst millionenschwere Programme aufgelegt werden müssen, damit Kommunen ihre Aufgaben erledigen können. Sinnvoller und nachhaltiger wäre es, nicht alle paar Jahre Sondertöpfe ins Leben zu rufen, sondern die Kommunen dauerhaft besser auszustatten. Und vor allem dürfen ihnen nicht weitere Kosten aufgehalst werden. Dem ein oder anderen Bürgermeister wird der Schweiß ausgebrochen sein, als Kanzlerkandidat Martin Schulz auf dem SPD-Parteitag gebührenfreie Kitas forderte. Denn Kinderbetreuung ist Gemeindeaufgabe. Den Parteien in Berlin und Wiesbaden muss klar werden, dass vielen Kommunen jetzt schon der finanzielle Spielraum fehlt. Land und Bund dürfen sich nicht dafür feiern, den Kommunen mit willkürlichen Sonderprogrammen Geld zur Verfügung zu stellen. Sondern sie müssen den Kommunen genug Mittel an die Hand geben, die alltäglichen Probleme wie kaputte Straßen und Schulen selbst in den Griff zu bekommen. KIP ist kein Bonus, und auch keine Großzügigkeit von Land und Bund. Vielmehr sind sie den Kommunen diese Millionenbeträge schuldig.

OTS: Fuldaer Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/nr/79740 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_79740.rss2

Pressekontakt: Fuldaer Zeitung Sebastian Kircher Telefon: 0661 280-327 sebastian.kircher@fuldaerzeitung.de

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow Jones endet im Plus -- Amazon mit kräftigem Umsatzzuwachs -- Starbucks im Rahmen der Erwartungen -- Bayer, Airbus, PayPal, BASF, Allianz im Fokus

L'Oreal wächst nicht so stark wie erhofft. Adidas verdoppelt Prognose für Gewinnwachstum annähernd. MasterCard steigert Gewinn überraschend deutlich. Diese drei Voraussetzungen muss der Bitcoin erfüllen, um eine echte Währung zu werden. Frühere Deutsche-Bank-Vorstände verzichten auf Boni. Tesla-Aktie: UBS gibt sich pessimistisch für Tesla-Quartalszahlen. Deutsche Bank verdient mehr. VW etwas optimistischer.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3
So schnitten die DAX-Werte im ersten Halbjahr 2017 ab
Tops und Flops
BlackRock Beteiligungen
In diese Unternehmen investiert der Fondsgigant
Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11
Facebook Inc.A1JWVX
Porsche Holding SE VzPAH003
Apple Inc.865985
Nordex AGA0D655
TeslaA1CX3T
Allianz840400
BMW AG519000
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750