Ab diesem Mittwoch wird es den Mitarbeitern von
Facebook möglich sein, sich im großen Umfang von ihren Aktien zu trennen. Der Markt könnte damit mit Facebook-Papieren überschwemmt werden und so einen weiteren Kurssturz auslösen. Aktuell steigt der Aktienkurs von Facebook jedoch klar.
In Zahlen laufen die Haltefristen für etwa jeden dritten Anteilsschein des Unternehmens aus, insgesamt rund 800 Millionen Aktien. Viele der Papiere liegen in den Händen einfacher Mitarbeiter.
Im Dezember fallen die Haltefristen für weitere 156 Millionen Aktien aus dem Bestand von Altinvestoren, im Mai läuft eine letzte Haltefrist für 47 Millionen Papiere aus.
Der Firmenchef Mark Zuckerberg versprach in einer Börsenmitteilung von Anfang September, für mindestens zwölf Monate keinen einzigen seiner Anteilsscheine zu verkaufen. Er ist bis heute der einflussreichste Aktionär überhaupt. Zudem wolle Facebook die Zahl der Aktien einschränken, die im Herbst bei der anstehenden Ausgabe von Anteilsscheinen an Mitarbeiter auf den Markt kommen können.
Facebook hat bei den Anlegern viel Vertrauen verspielt. Das Werbegeschäft läuft schwächer als erhofft. Im vergangenen Quartal schrieb Facebook zudem rote Zahlen.
Zuckerberg hatte im Zuge des Börsengangs 30 Millionen Papiere verkauft und dabei gut 1,1 Milliarden Dollar eingenommen. Er hält aber immer noch mehr als eine halbe Milliarde Aktien. Das ist ein gewaltiges Paket: Inklusive aller Optionen und Mitarbeiteraktien gibt es bei Facebook rund 2,7 Milliarden Anteilsscheine.
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