27.11.2012 17:14
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Troika-Dokument belegt: Griechenlands Schulden 2020 höher als angekündigt

Fass ohne Boden?
Griechenlands Verschuldung lässt sich mit den in der Nacht auf den Weg gebrachten Entlastungen nicht so stark senken wie angekündigt.
Das geht aus einem Dokument der Troika hervor, in das das Wall Street Journal Einblick hatte. Nach diesen Berechnungen würden die Schulden 2020 immer noch 126,6 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen. Die Euro-Finanzminister hatten nach Gesprächen mit Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) mitgeteilt, dass die Verschuldung bis dahin auf 124 Prozent sinken würde. Schon dieser Wert stellte einen Kompromiss mit dem IWF dar, der ursprünglich 120 Prozent gefordert hatte.

   Wie aus dem Troika-Papier hervor geht, wird die Verschuldung Griechenlands bei Umsetzung der angekündigten Entlastungen bis 2022 nur auf 115 und nicht wie angekündigt auf 110 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken. Für den geplanten Schuldenrückkauf will Griechenland laut dem Bericht 9,6 Milliarden Euro einsetzen.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com   DJG/hab/chg   (END) Dow Jones Newswires   November 27, 2012 09:50 ET (14:50 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 09 50 AM EST 11-27-12 Von Gabriele Steinhauser BRÜSSEL

Bildquellen: iStock, iStock/PaulCowan
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