18.01.2013 11:32
Bewerten
 (0)

'Faule Kredite' im Krisenland Spanien auf Rekordhoch

    MADRID (dpa-AFX) - "Faule Kredite" bei Banken und Finanzinstituten im Euro-Krisenland Spanien haben einen Rekordstand erreicht. Wie die Zentralbank am Freitag in Madrid mitteilte, kletterte das Volumen im November im Vergleich zum Vormonat um 1,02 Prozent auf 191,63 Milliarden Euro.

 

    Der Anteil dieser mindestens seit drei Monaten nicht bedienten Darlehen am gesamten Kreditvolumen stieg um 0,18 Punkte auf den neuen Höchststand von 11,38 Prozent, nach 7,51 Prozent ein Jahr zuvor.

 

    Das Volumen der "faulen Kredite" nimmt in Spanien seit 17 Monaten ununterbrochen zu. Diese Entwicklung hat vor allem mit der Rekord-Arbeitslosenquote von über 25 Prozent zu tun. Immer mehr Spanier haben keine Arbeit und können ihre Kredite und Hypotheken nicht zurückzahlen. Wegen der Krise sind aber auch immer mehr Firmen nicht in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen./er/DP/jkr

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

Deutliche Gewinne: DAX mit kräftigem Plus -- Deutsche Bank: Postbank-Verkauf als Option? -- ifo-Index steigt -- United Internet prüft Kauf des Netzes von QSC

Putin bereitet Russen auf längere Krise vor. Fed: Zinserhöhung erst im zweiten Quartal. Schweizer Notenbank führt negative Einlagenzinsen ein. Präsidentenwahl in Griechenland geht in die zweite Runde. Cloud-Geschäft bei Oracle wächst kräftig. Barclays-Chef zweifelt an Geschäftsmodell der Deutschen Bank. Smartphone-Anbieter Xiaomi darf wieder in Indien verkaufen.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche sind die reichsten Amerikaner unter 40 Jahren?

Wenn Zukunft Gegenwart wird

mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?