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16.05.2013 16:32
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Fed-Mitglied Fisher plädiert für Drosselung der Anleihekäufe

    HOUSTON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die US-Notenbank sollte ihre Geldpolitik nach Ansicht von Fed-Vertreter Richard Fisher zeitnah straffen. Der Präsident der regionalen Notenbank von Dallas begründete seine Einschätzung am Donnerstag in Houston vor allem mit Sorgen um den Immobilienmarkt. Mit ihren Käufen von Hypothekenpapieren riskiere die Fed, die Finanzierungskosten zu verzerren, sagte Fisher. Zudem befinde sich der Häusermarkt mittlerweile in einem selbsttragenden Aufschwung, so dass Stützungskäufe nicht mehr nötig seien.
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    Fisher gilt als Gegner einer zu lockeren Geldpolitik. Im geldpolitischen Ausschuss FOMC ist er derzeit nicht stimmberechtigt. Neben Staatsanleihen kauft die Fed derzeit mit Hypotheken besicherte Wertpapiere (MBS) über monatlich 40 Milliarden US-Dollar. Damit will sie den Immobilienmarkt stützen, der mit der schweren Finanzkrise 2008 eingebrochen war. Mittlerweile deuten zahlreiche Indikatoren auf eine spürbare Belebung hin. Zudem sind die Zinsen für Hausdarlehen in den letzten Monaten deutlich gesunken. Die MBS-Käufe der Fed dürften daran einen wesentlichen Anteil haben./MNI/bgf/jsl

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