06.09.2013 20:45
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Fed-Mitglied George will Anleihekäufe um 15 Milliarden Dollar verringern

    OMAHA (dpa-AFX) - Die Präsidentin der regionalen US-Notenbank von Kansas City, Esther George, prescht mit einer konkreten Summe zur Rückführung der Anleihekäufe durch die Federal Reserve vor. "Ein geeigneter Schritt zur Normalisierung der Geldpolitik könnte sein, das Tempo der Käufe von 85 Milliarden auf etwa 70 Milliarden Dollar pro Monat zu reduzieren", sagte George am Freitagabend in Omaha. Zudem spricht sie sich dafür aus, schon im September mit der Rücknahme der extrem expansiven Geldpolitik in den USA zu beginnen.

    Die amerikanische Geldpolitik steht derzeit vor einer Wende. Die US-Notenbank will ihre milliardenschweren Wertpapierkäufe, aufgelegt zur Konjunkturbelebung, schrittweise zurückführen. Eine erste Reduzierung soll noch im laufenden Jahr erfolgen, der genaue Zeitpunkt ist aber unklar. George gilt im geldpolitischen Ausschuss FOMC, in dem sie seit Anfang dieses Jahres vertreten ist, als große Gegnerin einer lockeren Geldpolitik. Sie hat im FOMC bislang immer gegen die Fortführung der Anleihekäufe in unveränderter Höhe gestimmt./bgf/zb

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