09.07.2012 20:26
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Fed-Präsident von San Francisco kritisiert US-Notenbank

Idaho (www.aktiencheck.de) - John Williams, Präsident der regionalen Notenbank von San Francisco, hat sich pessimistisch zur weiteren Wirtschaftsentwicklung in den USA geäußert und gleichzeitig die US-Notenbank Fed kritisiert.

Wie Williams bei einer Rede in Idaho sagte, seien seitens der Fed größere Anstrengungen notwendig, um die amerikanische Wirtschaft wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzuführen. Ein weiteres Handeln der US-Notenbank ist nach seiner Einschätzung ein absolutes Muss. Von der Verlängerung der Operation Twist, die die Fed kürzlich angekündigt hatte, erhofft sich der Fed-Präsident von San Francisco nur geringe Auswirkungen. Die ohnehin schon gedämpften Wachstumsprognosen von Williams könnten noch pessimistischer ausfallen, falls die Politik die Schuldenkrise in Europa nicht in den Griff bekommt.

John Williams geht davon aus, dass sich die Inflationsrate in diesem und dem kommenden Jahr unterhalb oder im Bereich des von der Fed ausgegebenen Inflationsziels von 2,0 Prozent bewegen werde. Weiterhin erwartet er, dass die Arbeitslosenquote in den USA auch in der zweiten Jahreshälfte über der Marke von 8,0 Prozent verharren wird.

Vor diesem Hintergrund übte Williams Kritik an der Arbeit der US-Notenbank. Seiner Meinung nach versagt die Fed bei ihrem Doppelmandat von Vollbeschäftigung und Preisstabilität. (09.07.2012/ac/n/m)

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