DETROIT (Dow Jones)--Fiat ist nach der Übernahme des amerikanischen Autobauers Chrysler "grundsätzlich" an der Übernahme eines weiteren Automobilproduzenten interessiert. Die Fusion mit Chrysler habe sowohl dem italienischen Konzern als auch den Amerikanern gut getan, sagte Vorstandsvorsitzender Sergio Marchionne auf der internationalen Automobilmesse in Detroit. Beide Unternehmen hätten aufgrund von Skaleneffekten an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen.
Vor kurzem hatte der für sein Verhandlungsgeschick bekannte Automanager bereits sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Suzuki Motor Corp bekundet. Der japanische Autoproduzent arbeitet zur Zeit über eine Überkreuzbeteiligung mit dem Volkswagenkonzern zusammen, hatte aber versucht die Kooperation zu beenden. Vor drei Jahren hatte Marchionne auch über einen Kauf der deutschen General-Motors-Tochter Opel verhandelt.
2012 will Chrysler den freien Cashflow gegenüber dem Vorjahr dank wachsender Absätze seiner neuen Lkw- und Pkw-Modelle auf 2 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln. Marchionne bestätigte sein Ziel, in diesem Jahr weltweit 2,4 Millionen Autos zu verkaufen und damit einen operativen Gewinn von 3 Milliarden Dollar zu erwirtschaften.
DGJ/hhb/sha
(END) Dow Jones Newswires
January 09, 2012 14:30 ET (19:30 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 30 PM EST 01-09-12