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20.11.2012 16:40

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FINANZMINISTERTREFFEN

Griechenland hofft auf knapp 45 Milliarden Euro


Athen ist zuversichtlich, die dringend benötigte Milliarden-Finanzhilfe in den nächsten Wochen zu bekommen. Am Abend stehen Beratungen zum Schulden-Drama an.

"Wir sind optimistisch, dass es heute Abend klappen wird", sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Am Abend wollten die Finanzminister der Eurogruppe in Brüssel über eine Lösung für das griechische Schulden-Drama beraten.

    Athen hofft auf insgesamt fast 45 Milliarden Euro. Es handelt sich um 31,5 Milliarden Euro, die ursprünglich schon im Juni fließen sollten. Die Auszahlung blieb aus, weil Athen eine Reihe von Bedingungen und Sparmaßnahmen nicht erfüllt hatte. Nach der Billigung eines 13,5 Milliarden Euro schweren Sparprogramms durch das griechische Parlament sollte nun der Weg frei sein, hieß es in Athen. Griechenland hofft zudem auf die Auszahlung weiterer fünf Milliarden, die für Oktober vorgesehen waren, sowie auf 8,3 Milliarden Euro, die für Dezember geplant sind.

   Dass das Geld nicht in einem Zug fließen dürfte, darüber ist sich auch Athen im Klaren. Es wird vielmehr mit einer Art automatischer Anpassung auch des Sparprogramms gerechnet. Sollte Griechenland beispielsweise die vereinbarten Einnahmen aus Privatisierungen binnen einer bestimmten Zeit nicht schaffen, dann könnten automatisch Kürzungen im staatlichen Bereich - darunter auch Lohnkürzungen - in Kraft treten. Die Bücher der Ministerien und auch Kommunen sollen monatlich auf die in den Sparbeschlüssen festgelegten Ausgabenziele hin überprüft werden.

   Athen will zudem Sparkommissare einsetzen: Ihre Aufgabe wird es nach Darstellung der Regierung sein, in den verschiedenen Ministerien, die ihre Sparziele verfehlen, kontinuierlich zu prüfen. Zudem droht Vorständen staatlicher Betriebe die Kürzung des Gehalts oder sogar die Entlassung, wenn sie die Sparauflagen nicht einhalten./tt/DP/bgf

ATHEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Malgorzata Kistryn / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

konig schrieb:
20.11.2012 16:33:58

also das beste ist, wir drehen den spiess um.wir geben GR so viel euros, dass sie schuldenfrei werden und von den zinserträgen leben können. sagen wir mal so 1 billion. das legen sie in deutsche anleihen an.von da an müssen sie sich um unseren zahlungsausfall und die eurostabilität sorgen DD

reini54 schrieb:
20.11.2012 15:19:23

Das Geld müßte doch wohl für beide reichen. Und danach dann mit vernünftiger Politik und ohne GR eine neue Eurozone gründen. Was für eine tolle Aussicht.

Chartlord schrieb:
20.11.2012 14:26:24

Jetzt wissen wir, was eine exclusive Besattung kostet. Was wir nicht wissen ist, wer besattet wird. Frau Merkel oder Griechenland.

reini54 schrieb:
20.11.2012 14:10:02

GR spart 13,5 Mrd. ein und bekommt dafür 45 Mrd. Das ist schon ein tolles Geschäft, ...natürlich nur für GR. Scheinbar sind unsere Politiker dümmer als Pisa und die Generation Mengenlehre zusammen. Man kann nur staunen über diese Inkompetenz. Und dafür verdienen die auch noch Unsummen!?!?

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