21.02.2013 13:46
Bewerten
 (1)

Probleme mit brasilianischem Partner bringen E.ON in Zwickmühle

Finanznöte
Der Energiekonzern E.ON muss möglicherweise viel Geld in die Hand nehmen, um seinem wichtigsten Partner in Brasilien aus der Klemme zu helfen.
Der Milliardär Eike Batista, mit dessen Stromtochter MPX der Konzern Kraftwerke in Südamerika baut, versucht laut einem Bericht des "Handelsblatts" (Donnerstag), Großteile von MPX an E.ON zu verkaufen. Grund seien Finanznöte Batistas. Nach Informationen der Zeitung aus Kreisen der beteiligten Konzerne soll er auch E.ON Aktien und sogar die komplette Machtübernahme angeboten haben. Bereits Anfang der Woche hatte das brasilianische Maganzin "Veja" über einen möglichen Verkauf berichtet. Im Zuge des im Januar 2012 besiegelten Joint Ventures war der Konzern nur mit zehn Prozent bei MPX eingestiegen.

  E.ON-Chef Johannes Teyssen steckt laut dem Bericht in einer Zwickmühle: Für die Mehrheit an MPX müsste das Unternehmen mehr als 900 Millionen Euro zahlen und damit deutlich mehr Geld in das Südamerikageschäft investieren als geplant. Steigt der Energiekonzern aber nicht im großen Stil ein, bekäme er vielleicht einen ungewollten Partner mit ins Boot. So habe eine Tochter des französischen Konkurrenten GDF Suez bereits Interesse signalisiert.

   Die laut Handelsblatt wahrscheinlichste Option sei deswegen, dass E.ON seinen Anteil auf rund 35 Prozent aufstocke und Batista weitere Anteile über die Börse verkaufe - nicht aber komplett aussteige. Ein E.ON-Sprecher wollte die Szenarien laut der Zeitung nicht kommentieren. Er habe aber Spekulationen zurückgewiesen, der Konzern könne sich komplett aus Brasilien zurückziehen. Die Entwicklung der vereinbarten Projekte laufe planmäßig. Zwei große Kraftwerke sollten schon Ende des Jahres ans Netz gehen./mmb/stb/fbr

DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: E.ON AG

Nachrichten zu E.ON SE

  • Relevant
  • Alle1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Trading-Idee
Die Aufspaltung ist vollzogen. Der Versorger E.ON hat sein Kohle- und Gaskraftwerkgeschäft an Uniper ausgelagert und die Tochter vergangene Woche über eine Abspaltung an die Börse gebracht.
22.09.16

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu E.ON SE

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
22.09.2016EON SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
14.09.2016EON SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
13.09.2016EON SE UnderperformBNP PARIBAS
22.09.2016EON SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
13.09.2016EON SE overweightBarclays Capital
12.09.2016EON SE buyOddo Seydler Bank AG
08.09.2016EON SE buyMerrill Lynch & Co., Inc.
07.09.2016EON SE kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
27.09.2016EON SE Equal weightBarclays Capital
14.09.2016EON SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
13.09.2016EON SE NeutralCredit Suisse Group
13.09.2016EON SE HoldCommerzbank AG
13.09.2016EON SE UnderperformBNP PARIBAS
13.09.2016EON SE ReduceHSBC
12.09.2016EON SE ReduceKepler Cheuvreux
12.09.2016EON SE UnderperformMacquarie Research
09.09.2016EON SE UnderperformBNP PARIBAS
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für E.ON SE nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- US-Börsen schwächer -- Türkei bringt sich als Deutsche-Bank-Käufer ins Spiel -- Commerzbank: 10.000 Stellen weg? -- Opec einigt sich auf Fördergrenze -- Air Berlin im Fokus

Tesla mit 'Autopilot'-Assistent kollidiert mit Bus. Lufthansa-Aktie schwächster DAX-Wert: Air Berlin-Deal und Ölpreisrally belasten. Deutsche Arbeitslosenquote im September leicht rückläufig. SAP investiert in neue Produkte für vernetzte Firmen. Institut: London soll Schweigen über Brexit lüften.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?