04.12.2012 10:07
Bewerten
 (6)

40 Milliarden Euro für Spaniens marode Banken

Finanzspritze für Spanien: 40 Milliarden Euro für Spaniens marode Banken | Nachricht | finanzen.net
Finanzspritze für Spanien

Die maroden Banken Spaniens erhalten aus dem Euro-Rettungsschirm Finanzspritzen von 39,5 Milliarden Euro. Das teilte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker nach Beratungen am Montagabend in Brüssel mit.

Die Hilfen sollen Mitte kommender Woche fließen. Madrid hatte zuvor offiziell die Darlehen beantragt, die bereits im Juli pauschal in Aussicht gestellt wurden.

    Der Chef des Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, sagte, es gehe um die Rekapitalisierung von Banken. Die Hilfen sollten zum spanischen Bankenrettungsfonds Frob in Form von besonderen ESM-Anleihen transferiert werden, nicht als Bargeld. Details würden zu einem späteren Zeitpunkt erläutert.

 BISHER KEINE HILFEN FÜR DEN GESAMTSTAAT BEANTRAGT

   Das rezessionsgeschüttelte Spanien hat entgegen zahlreicher Spekulationen bisher keine Hilfen für den Gesamtstaat beantragt. EU-Währungskommissar Olli Rehn signalisierte, für diesen Fall gerüstet zu sein: "Die Kommission ist bereit zu handeln."

    Juncker äußerte sich nicht im Detail zu dem griechischen Schuldenrückkauf. Er sei zuversichtlich, dass die Eurogruppe bei einem Sondertreffen unmittelbar vor Beginn des EU-Gipfels am 13. Dezember wie geplant Hilfen an Athen von insgesamt rund 44 Milliarden Euro endgültig freigeben werde. Für den in das Hilfsprogramm eingebundenen Internationalen Währungsfonds IWF ist ein abgeschlossener Schuldenrückkauf Voraussetzung zur Auszahlung weiterer Kreditraten.

 GRIECHISCHER SCHULDENRÜCKKAUF

  Private Investoren, die griechische Staatspapiere mit langen Laufzeiten halten, können diese seit Montag loswerden - allerdings zu einem Bruchteil des ursprünglichen Werts. Der Rückkauf gehört zu einem größeren Paket zur langfristigen Schuldensenkung in Athen - es wurde vor einer Woche von den Kassenhütern auf den Weg gebracht. Viele von ihnen äußerten sich zuversichtlich, dass die Aktion gelingen wird. "Ich habe keinen Anlass zur Annahme, dass dies nicht erfolgreich sein sollte", sagte der irische Finanzminister Michael Noonan.

    Die Minister werden am 13. Dezember auch erneut über Zypern beraten, das ein Hilfsprogramm von etwa 17,5 Milliarden Euro braucht. Zyperns Banken litten erheblich unter dem Schuldenschnitt für Privatgläubiger Griechenlands vom vergangenen Frühjahr.

 JUNCKER WILL NICHT MEHR VORSITZENDER DER EURO-FINANZMINISTER SEIN

      Juncker bekräftigte frühere Ankündigungen, wonach er bald sein Amt als Vorsitzender der Euro-Finanzminister niederlegen will. "Ich habe sie (die Minister) gebeten, einen anderen Minister zu benennen." Der luxemburgische Premier hatte zwar im Juli ein neues Mandat als Eurogruppenvorsitzender angetreten, aber schon damals gesagt, nur bis zum Jahresende oder bis Anfang nächsten Jahres amtieren zu wollen. Juncker führt die Euro-Kassenhüter seit 2005. Er äußerte sich nicht auf die Frage, ob er Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble als Nachfolger an der Eurogruppenspitze empfehle.

    BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com, istock/Andrew Chambers
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones zum Schluss leicht im Plus -- Rocket Internet: Großaktionär reduziert Beteiligung -- STADA erhält verbindliche Offerte von Advent -- Apple, Tesla im Fokus

Nordex senkt Umsatzprognose. US-Finanzminister: Steuerreform kommt noch vor der Sommerpause. GERRY WEBER rechnet erneut mit Umsatz-Minus. Analysten glauben: Diese Firma könnte Warren Buffett als nächstes übernehmen. Glencore schafft den Sprung in die Gewinnzone. RWE: Abstufung durch Merrill Lynch belastet.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
Nordex AGA0D655
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BayerBAY001
Apple Inc.865985
Kohl`s Corp.884195
Rocket Internet SEA12UKK
BASFBASF11
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
Wirecard AG747206
E.ON SEENAG99