05.02.2013 16:56
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Flughäfen leiden unter Luftverkehrssteuer und Eurokrise

   Von Kirsten Bienk

   Die deutschen Flughäfen haben sich im abgelaufenen Jahr wegen der Eurokrise und der Luftverkehrssteuer schwach entwickelt. Nach Berechnungen des Flughafenverbands ADV stieg die Zahl der Fluggäste nur um etwas mehr als ein Prozent auf rund 200 Millionen Passagiere. Beim Gütertransport führte die flaue Konjunktur sogar zu einem Rückgang von etwas mehr als 2 Prozent.

   Bei den innerdeutschen Flügen verzeichneten die deutschen Flughäfen mit rund 4 Prozent die größten Einbußen. Hingegen wuchsen die Langstreckenverbindungen um fast 5 Prozent. Die Linien- und Charterfluggesellschaften zogen sich aus der Fläche zurück und konzentrierten sich auf die mittelgroßen Flughäfen und Hubs.

   "Die steigenden Kerosinpreise und der intensive Wettbewerb im globalen und preissensiblen Luftverkehrsmarkt haben zu umfassenden Sparmaßnahmen bei den europäischen Fluggesellschaften geführt, die sich auf die Geschäftsentwicklung der Flughäfen auswirken", begründete ADV- Geschäftsführer Ralph Beisel die Entwicklung.

   Kontakt zur Autorin: kirsten.bienk@dowjones.com

   DJG/kib/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   February 05, 2013 10:51 ET (15:51 GMT)

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