14.02.2013 07:39
Bewerten
 (0)

Streiks legen Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg lahm

Flughafen-Streiks
Die Beschäftigten der Sicherheitskontrollen auf den Flughäfen in Hamburg und Düsseldorf sind am frühen Donnerstagmorgen in den Streik getreten.
Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi, um in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. An beiden Flughäfen waren am Morgen nur wenige Sicherheitsschleusen geöffnet, wodurch es zu vielen Verspätungen und Flugausfällen kam.

     In Düsseldorf annullierten die Fluggesellschaften 122 Abflüge und 61 Ankünfte. Rund 24.000 Passagiere seien vom Streik betroffen, sagte ein Sprecher des Flughafens. Vom Hamburger Flughafen sollten am Donnerstag 17.200 Fluggäste bei 179 Abflügen starten. Da an beiden Standorten Nachtflugverbot herrscht, waren die Auswirkungen des Streiks erst am Morgen ab etwa 06.00 Uhr zu spüren.

 Schon in den Morgenstunden bildeten sich an den Hamburger Sicherheitskontrollen lange Schlangen bis in die Terminals hinein. Viele Fluggäste warteten seit 3.00 Uhr früh am Flughafen in der Hoffnung, ihr Reiseziel trotz des Streiks zu erreichen. "Ich frage mich, warum sich die Flughafengesellschaft nicht rechtzeitig darum gekümmert hat", sagte ein Reisender auf dem Weg zur spanischen Insel Teneriffa. Auch in Düsseldorf rechnete ein Flughafen-Sprecher mit "erheblichen Beeinträchtigungen".

  Obwohl der Streik angekündigt worden war und die Passagieren damit die Chance hatten, sich auf die Behinderungen einzustellen, werteten die Verdi-Sprecher die Aktion als Erfolg. Fast alle Beschäftigten hätten sich an den vorübergehenden Arbeitsniederlegungen beteiligt, hieß es aus Hamburg und Düsseldorf. Bereits im Januar hatten Arbeitsniederlegungen an den Sicherheitsschleusen für lange Warteschlangen und Hunderte Flugausfälle gesorgt.

    DÜSSELDORF/HAMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Silvia Jansen
Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX freundlich -- Pleitegeier kreist über Athen - Akute Finanzprobleme -- Deutschland: Produktion legt zu -- SAP will mehr als 2000 Stellen streichen -- Commerzbank im Fokus

Hopp will Impfstoffhersteller Curevac nach Gates-Einstieg an Börse bringen. Athen zahlt offenbar fristgemäß Schuldenrate an IWF. Griechischer Zentralbankchef: Keine Gefahr für Geldeinlagen. Daimler verbucht auch im Februar kräftiges Absatzplus. Jungheinrich schließt 2014 mit Rekordergebnissen ab.
Raten Sie mal wer auf Platz 1 ist

Wer besitzt wieviel Vermögen?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Wissenswertes rund um die Investorenlegende

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Zertifikats? Welcher der fünf folgenden Risikoklassen (RK) würden Sie sich persönlich zuordnen?