Wien (aktiencheck.de AG) - Das Ergebnis der Flughafen Wien AG , dem führenden österreichischen Flughafenbetreiber, wurde in den ersten neun Monaten 2011 von Sondereffekten belastet.
Konzernangaben vom Donnerstag zufolge konnte man Erlöse in Höhe von 435,3 Mio. Euro erwirtschaften, das waren 9,4 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei verzeichnete man ein Passagierwachstum von 7,5 Prozent auf 15.992.075 Passagiere.
Im dritten Quartal 2011 angefallene Wertberichtigungen und Einmaleffekte von insgesamt rund 74 Mio. Euro betreffen ermittelte Schäden bei VIE-Skylink, die Beteiligung am Flughafen Ko?ice, eine Immobilie am Flughafen sowie Rückstellungen für Altersteilzeit. Diese Einmaleffekte und Wertberichtigungen belasten das Ergebnis des dritten Quartals 2011 negativ.
In den ersten drei Quartalen kletterte das kumulierte EBITDA um 9,5 Prozent auf 158,2 Mio. Euro und das EBIT sank um 33,8 Prozent auf 63,0 Mio. Euro. Zudem schrumpfte das Periodenergebnis auf 20,2 Mio. Euro, nach zuvor 72,2 Mio. Euro.
Vor Abzug der Sondereffekte stieg das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 Prozent auf 163,8 Mio. Euro, das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Abzug der Sondereffekte lag in den ersten drei Quartalen 2011 bei 115,3 Mio. Euro, nach 95,2 Mio. Euro in der Vergleichsperiode. Das operative Periodenergebnis vor Abzug der Einmaleffekte und Wertberichtigungen beläuft sich für die ersten neun Monate 2011 auf 82,3 Mio. Euro, nach zuvor 72,2 Mio. Euro.
Ferner geht der Flughafen Wien davon aus, dass der für 2011 prognostizierte Passagierzuwachs von 5 Prozent im Gesamtjahr übertroffen werden wird.
Die Aktie von Flughafen Wien notiert aktuell mit einem Plus von 1,75 Prozent bei 28,20 Euro. (24.11.2011/ac/n/a)