Wie bei solchen Naturkatastrophen üblich, werde es Tage oder gar Wochen dauern, bis die Höhe der Schäden verlässlich prognostiziert werden könnten, teilte der DAX-Konzern im Dienstag in München mit. Bei "Sandy" habe es sich zwar um ein starkes und großes Sturmsystem gehandelt. Die Windgeschwindigkeiten seien verglichen mit vielen Wirbelstürmen im Golf von Mexiko jedoch moderat gewesen. Sandy war als Hurrikan der Kategorie 1 eingestuft, der niedrigsten von fünf Stufen.
Schäden erwartet die Munich Re vor allem durch Überflutungen. Dagegen sind Wohngebäude größtenteils über einen staatlichen Pool versichert. Für Flutschäden bei Gewerbe und Industrie müssten hingegen in der Regel private Versicherer geradestehen. Der Versicherungsdienstleister Eqecat schätzt die versicherten Schäden auf 5 bis 10 Milliarden US-Dollar. Die volkswirtschaftlichen Schäden könnten bis zu 20 Milliarden Dollar erreichen./stw/fn/fbr
MÜNCHEN (dpa-AFX)
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