DAX6.281-1,8%  Dow12.420-1,3%  Euro1,23930,2% 
ESt502.116-2,0%  Nas2.837-1,2%  Öl103,2-0,0% 
TDax751,1-1,8%  Nikkei8.531-1,2%  Gold1.5630,0% 

08.01.2009 16:54

Senden

Forscher erwarten starken Rückgang der Wirtschaftleistung zum Jahreswechsel


        MÜNCHEN (dpa-AFX) - Wirtschaftsforscher aus Deutschland, Frankreich und Italien rechnen mit einem starken Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zum Jahreswechsel in der Eurozone. "Die Eurozone befindet sich in der Rezession", heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Konjunkturprognose des Münchener ifo-Instituts, der französischen Statstikbehörde Insee und des italienischen Wirtschaftsforschungsinstituts ISAE. Der Rückgang werde sich fortsetzen. Das reale BIP werde im vierten Quartal 2008 um 0,6 Prozent sinken, ehe es im ersten Quartal 2009 um 0,4 Prozent und im zweiten Quartal um 0,2 Prozent zurückgehe. Der Rückgang dürfte mit der Umsetzung der geplanten Konjunkturpakete sukzessive verhaltener ausfallen. Im zweiten und dritten Quartal 2008 war das reale Bruttoinlandsprodukt bereits jeweils um 0,2 Prozent geschrumpft.

    Auch die Industrieproduktion wird laut den Forschern im Einklang mit dem Geschäftsklima, das sich in den vergangenen Monaten kontinuierlich verschlechtert hat, weiter absacken. Auch der private Konsum werde sinken. Das Verbrauchervertrauen sei trotz der nachlassenden Inflation zuletzt eingebrochen. Aus Sicht der Experten werden die Investitionen kräftig fallen, weil die Nachfrage bei spürbar verschärften Kreditkonditionen weiter rückläufig sein dürfte. Die Inflationsrate werde unter der Annahme, dass der Ölpreis im Prognosezeitraum zwischen 45 und 50 Dollar je Barrel schwankt und sich der Wechselkurs bei 1,40 Dollar je Euro stabilisiere, im März 2009 bei 1,2 Prozent und im Juni 2009 bei 0,6 Prozent liegen./jha/js

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen