Frankfurt: Massive Talfahrt an deutschen Parketts -- NA schreibt rot -- Infineon erwartet Umsatzeinbruch -- Arcandor nach tiefroter Bilanz ohne Prognose -- Renault mit Gewinneinbruch
Heute anstehende Termine:
- USA: Einzelhandelsumsatz Januar
- USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
- USA: Lagerbestände Dezember
- Arcandor: Quartalszahlen
- Bilfinger Berger: Quartalszahlen
- GESCO: Quartalszahlen
- GILDEMEISTER: Quartalszahlen
- IKB: Quartalszahlen
- Norddeutsche Affinerie: Quartalszahlen
- Pioneer: Quartalszahlen
- Renault: Quartalszahlen
- REpower Systems: Quartalszahlen
- RHOEN KLINIKUM: Quartalszahlen
- Rio Tinto: Quartalszahlen
- Coca Colo Co.: Quartalszahlen
- Viacom: Quartalszahlen
Deutsche Börsen auf Talfahrt
An den deutschen Parketts herrschten am Donnerstag rote Vorzeichen vor. Die Indizes rutschten nach schwachem Start zunächst weiter ab, zeigten sich den Rest des Handelstages aber kaum bewegt und gingen auf niedrigem Niveau in eine Seitwärtsbewegung über. Impulse kamen hierzulande primär aus der zweiten Reihe. Arcandor hat seine Verluste im Weihnachtsquartal ausgeweitet, auch die Norddeutsche Affinerie hat ein rotes Zahlenwerk vorgelegt. Darüber hinaus sorgte der Halbleiterhersteller Infineon für Bewegung, bei dem heute die Hauptversammlung anstand. Der Konzern rechnet weiter mit schwierigen Bedingungen. Darüber hinaus standen auch Autowerte erneut im Fokus, nachdem Renault einen höher als erwartet ausgefallenen Gewinnrückgang vermelden musste.
Der DAX gab seine Vortagesgewinne bereits zum Handelsstart komplett wieder ab und weitete seine Verluste im Verlauf weiter aus. Schlussendlich konnte der Leitindex die 4.400-er Marke nur knapp verteidigen und schloss mit einem Minus von 2,7 Prozent bei 4.408 Zählern.
Der TecDAX rutschte am Donnerstag ebenfalls ab und gab um 1,6 Prozent auf 491 Punkte nach.
17:06 Uhr: Euro im Rückwärtsgang
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro hat im Vergleich zum Dollar am Donnerstag kräftig Federn lassen müssen und ist unter die Marke von 1,29 Dollar gerutscht. Dabei drückten insbesondere fallende Aktienmärkte auf die Stimmung am Devisenmarkt. Zudem gilt der Dollar angesichts der anhaltenden Unsicherheit über das US-Konjunkturpaket weiter als "sicherer Hafen" bei Investoren.
16:27 Uhr: Nokia vor Kooperation mit Facebook?
Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia könnte vor einer Zusammenarbeit mit dem Online-Social-Network Facebook stehen. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, planen beide Unternehmen eine Kooperation, in deren Zusammenhang Facebook-Nutzer ihre Kontaktdaten in das Adressbuch auf dem Mobiltelefon übertragen könnten. Das Blatt beruft sich dabei auf informierte Personen. Welche Richtung die Gespräche nehmen werden, ist dabei bislang unklar.
16:26 Uhr: US-Lagerbestände gehen im Dezember zurück
Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Dezember 2008 einen Rückgang aus. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington am Donnerstag bekannt.
15:36 Uhr: Daimler verkauft mehr Busse und LKWs
Für den Stuttgarter Autobauer Daimler hat sich das Nutzfahrzeuggeschäft 2008 als wichtige Stütze erwiesen. Der Konzern verkaufte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit seiner Sparte ein Prozent mehr LKWs - insgesamt 472.100 Modelle. Auch der Busabsatz legte deutlich zu, das Konzernsegment setzte 2008 40.600 Fahrzeuge ab - vier Prozent mehr als im Vorjahr und bisheriger Unternehmensrekord.
15:35 Uhr: Rote Vorzeichen an der Wall Street
Die US-Börsen steigen mit Verlusten in den Donnerstagshandel ein. Auch positive Meldungen von Konjunkturseite können den Abwärtstrend nicht stoppen: Die Einzelhandelsumsätze legten im Januar überraschend das erste Mal seit sieben Monaten um 1,0 Prozent zu. Experten waren von einem Minus um 0,8 Prozent ausgegangen. Zudem stehen erneut Quartalsbilanzen im Fokus. Coca Cola und Viacom werden daher genauer beobachtet.
Der Dow Jones rutscht zum Handelsstart massiv um rund zwei Prozent ab.
An der Technologiebörse Nasdaq Composite werden ebenfalls rote Vorzeichen erwartet.
15:30 Uhr: Dow Jones startet schwach
Der US-Leitindex Dow Jones steigt mit einem Minus von rund zwei Prozent in den Handel ein.
15:01 Uhr: US-Einzelhandelsumsatz legt leicht zu
Der Einzelhandelsumsatz in den USA hat sich im Januar 2009 überraschend ausgeweitet. Dies teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag mit. Auf Monatssicht wuchsen die Umsatzerlöse um 1,0 Prozent, wogegen sie im Dezember um 3,0 Prozent gefallen waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Rückgang um 0,8 Prozent geschätzt.



