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05.01.2010 14:10

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Frauen oft mit besserem Händchen (mit Bild)


Hannover (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Frauen sind die besseren Anleger. Diese - zugegeben pauschal anmutende - Aussage wird den männlichen Investoren nicht gefallen und die Frage nach dem "Warum" aufwerfen. Hier ist es gut, wenn die bloße Behauptung durch eine Studie belegt wird. Die DirektAnlageBank hat zur Analyse des Anlageverhaltens von Frauen und Männern 465.000 Privatkundendepots ausgewertet. Und das Ergebnis lautet: Frauen haben tatsächlich das bessere Händchen bei der Geldanlage! Frauen legen bei ihren Finanzentscheidungen ein höheres Maß an Sicherheit an. So halten sie in ihren Depots weniger risikobehaftete Anlagen wie zum Beispiel Aktien und mehr festverzinsliche Wertpapiere. Ein weiteres Ergebnis der Analyse: Anlegerinnen schichten im Jahresschnitt deutlicher weniger in ihren Depots um. "Das heißt, sie stehen mehr zu getroffenen Entscheidungen und die alte Börsenweisheit "Hin und her macht Taschen leer" scheint zutreffend", so AWD-Finanzexperte Thorsten Sagmüllner.

Das Studienergebnis, in Zahlen ausgedrückt, beweist sogar, dass Frauen auch in einem generell guten Börsenjahr - trotz geringerer Aktienquote - eine bessere Performance ausweisen. So im Jahr 2007, als sie durchschnittlich 18 Prozent Wertzuwachs erzielten und Männer 14 Prozent. Im schlechten Börsenjahr 2008 ging der Depotwert bei Frauen um 30 Prozent zurück und bei Männern um 36 Prozent. Doch ist das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Frauen auf die reine Vernunft zurückzuführen? Nein sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Dieser Faktor sei dem geringeren Vermögen und Einkommen geschuldet. Das DIW spricht von einem nur halb so hohen Vermögen von Frauen im Durchschnitt.

Originaltext: AWD Holding AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/28954 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_28954.rss2 ISIN: DE0005085906

Pressekontakt: AWD Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Finanzbetreuung mbH Regionale Presse / Öffentlichkeitsarbeit Katja Pflüger Tel.: 0511/9020-5181 E-Mail: katja.pflueger@awd.de

Kommentare zu diesem Artikel

ING_Immerwieder schrieb:
05.01.2010 15:28:23

Das hätten die dann wohl besser multivariat auswerten sollen, dann hätte man den Gender Effekt für Alter und Depotvolumen kontollieren können. Aber Banken sind bei statistischen Modellen ja eher schwach.

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