BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius (
Fresenius SECo) hat nach dem Abschluss der Fenwal-Übernahme den Ausblick für seine Infusions- und Generikasparte Kabi bekräftigt. Fresenius Kabi wird den US-amerikanischen Anbieter in der Transfusionstechnologie ab dem 1. Dezember 2012 konsolidieren, teilte der Dax-Konzern Fresenius am Freitag mit. Für Kabi rechnen die Bad Homburger 2015 mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden Euro und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 1,1 Milliarden Euro basierend auf aktuellen Wechselkursen.
"Mit dem Erwerb von Fenwal wird Fresenius Kabi zu einem global führenden Anbieter in der Transfusionstechnologie. Die gemeinsame Produktpalette deckt künftig alle Bereiche der Transfusionsmedizin sowie die wichtigsten Märkte weltweit ab", wird Fresenius-Chef Ulf Schneider in der Mitteilung zitiert. Fresenius hatte die Übernahme von Fenwal im Juli angekündigt. Die Bad Homburger rechnen unverändert mit einmaligen Integrationskosten in Höhe von rund 100 Millionen Euro. Mittelfristig werden Kostensynergien in Höhe von etwa 60 Millionen pro Jahr erwartet.
Fresenius hatte Anfang der Woche für den Kauf grünes Licht vom Bundeskartellamt bekommen./ep/stk