BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius (
Fresenius SECo) strebt nach einem neuen Umsatzrekord im laufenden Geschäftsjahr für die kommenden Jahre ein Wachstum im mindestens hohen einstelligen Prozentbereich an: "Mittelfristig wollen wir den Umsatz auf Konzernebene bereinigt um Währungseffekte um durchschnittlich sechs bis neun Prozent steigern", sagte Vorstandschef Ulf M. Schneider in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Einen zusätzlichen Schub sollen kleine bis mittelgroße Übernahmen bringen. In der Vergangenheit konnte der Dax-Konzern so zweistellige Wachstumsraten erzielen.
Für den um Sondereffekte in Zusammenhang mit der Übernahme des Generikaanbieters APP bereinigten Konzerngewinn peilt der Dax-Konzern 2014 weiterhin einen Anstieg auf 1 Milliarde Euro an. Dies wäre im Schnitt ein Plus von 11 Prozent pro Jahr. Im Vorjahr standen 660 Millionen Euro in den Büchern. Einen Ausblick auf 2012 und einen Vorschlag über die Höhe der Dividende veröffentlicht Fresenius im Februar. Auch 2011 dürfte die Dividende aber wieder steigen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern mit 0,86 Euro je Aktie 15 Prozent mehr als im Vorjahr ausgeschüttet. In einem freundlichen Gesamtmarkt stieg der Fresenius-Kurs im frühen Handel um 0,68 Prozent auf 70,78 Euro./ep/wiz