Abnehmer der 13 Kreditpakete in den USA sind
U.S. Bancorp,
Wells Fargo Bank und
Blackstone Group, wie die die Transaktion durchführende Jones Lang LaSalle Capital Markets mitteilte. Die Kredite der Eurohypo seien durch Immobilien in führenden US-Märkten besichert.
Die Käufer hätten die Kredite zu einem Preis im mittleren 90iger Bereich des Nennwerts erhalten. Damit lag der Abschlag im Rahmen der Erwartungen. Das Wall Street Journal hatte bereits im April über eine Einigung zum Verkauf des Immobilienkredit-Portfolios berichtet. Seinerzeit hatten informierte Personen gesagt, als Kaufpreis sei ein Abschlag von fünf bis zehn Prozent vom Nennbetrag vereinbart worden.
Der Deal ist ein weiteres Beispiel dafür, wie europäische Banken nach und nach ihr Engagement bei gewerblichen Immobilien zurückfahren. Da sich dieser Sektor in den USA besser entwickelt hat als in vielen Teilen Europas, versuchen sich einige Geldhäuser von ihren Assets in dem Land zu trennen. Damit können sie auch dringend benötigte finanzielle Mittel einsammeln.
Die Commerzbank dampft das Geschäft ihre Tochter Eurohypo auf Druck der Europäischen Kommission drastisch ein. Alle Aktivitäten, welche die Frankfurter Großbank nicht als Kernaktivitäten definiert, werden in eine konzerninterne Bad Bank ausgelagert und abgewickelt. Der Name der Eurohypo wird als Marke verschwinden.
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