BOCHUM (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer GEA <G1A.ETR> hat seinen Auftragseingang auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Von Januar bis Mai seien die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent zurückgegangen, sagte Finanzchef Helmut Schmale laut einer Präsentation am Montagabend auf einer Analystenveranstaltung in Kopenhagen. Um diesen Wert waren die Order bereits im ersten Quartal zurückgegangen, womit GEA besser abgeschnitten hatte als die meisten Wettbewerber. Der Markt sei weiterhin volatil, führte Schmale aus. Lichtblick war das Servicegeschäft. Dieses war nach erstmals bekanntgegebenen Zahlen im ersten Jahresviertel noch um 18 Prozent gewachsen.
Eine Wende hatte Konzernchef Jürg Oleas vor wenigen Tagen noch nicht ausmachen wollen. Entsprechend sah er den Umsatz 2009 weiter unter dem von 2008 liegen und die Marge leiden. Im ersten Quartal war der Umsatz um 6,5 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro gefallen, der Überschuss halbierte sich beinahe auf 28,8 Millionen Euro. Mit einem Stellenabbau versucht GEA, die Kosten einzudämmen. Zudem will der Vorstand die Konzerngesellschaften von zuletzt knapp 300 auf die Hälfte reduzieren. Ab dem zweiten Quartal 2010 soll das entsprechende Programm umgesetzt werden./das/wiz