Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyseRatingInsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNewsAusblickim ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

03.01.2013 18:38

Senden

GESAMT-ROUNDUP: Autoindustrie erwartet 2013 erneut weniger Käufer im Inland

Volkswagen vz zu myNews hinzufügen Was ist das?


    BERLIN (dpa-AFX) - Ein Einbruch zum Jahresende hat den Autoabsatz in Deutschland 2012 leicht sinken lassen - und auch im laufenden Jahr ist keine wirkliche Erholung in Sicht. Der Branchenverband VDA rechnet auch für 2013 mit einem kleinen Minus. Die Schuldenkrise in der Eurozone drücke auf die Stimmung auch der deutschen Kunden, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Donnerstag in Berlin. Leidtragende waren vor allem Opel, Ford (Ford Motor) , Peugeot und Renault . Die Rabatte auf dem deutschen Markt wurden zuletzt verringert. Die Wachstumsperspektive der deutschen Automobilindustrie liegt nach Ansicht Wissmanns auf den Märkten außerhalb Westeuropas.

 

    Die Zahl der Neuzulassungen sank im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 von 3,17 Millionen auf 3,08 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent. Der Verband der Automobilindustrie erwartet 2013 erneut ein leichtes Minus. Es sei mit etwa drei Millionen Neuzulassungen zu rechnen, sagte Wissmann. Für Westeuropa gehe er von einem Rückgang um 3 Prozent auf 11,4 Millionen Neuwagen aus. Im Dezember sackten die Verkaufszahlen in Deutschland kräftig ab: 204.300 Pkw bedeuteten ein Minus von 16 Prozent. Allerdings gab es vier Verkaufstage weniger als im Dezember 2011.

 

AUCH PRODUKTION GEHT IN DEUTSCHLAND ZURÜCK

 

    Einbußen gab es im vorigen Jahr sowohl bei der Inlandsproduktion als auch beim Export. Die Produktion ging nach VDA-Angaben um 4 Prozent auf 5,39 Millionen Fahrzeuge zurück. Der Export verringerte sich um 3 Prozent auf 4,1 Millionen Pkw. In den vergangenen Monaten hätten die Hersteller "die Produktion stärker zurückgenommen, als es die aktuelle Marktnachfrage eigentlich erfordert. Damit wird auch das Ziel verfolgt, die Pkw-Lagerbestände zu verringern", sagte Wissmann.

 

    Einen kräftigen Absatzeinbruch mussten Opel und Ford hinnehmen. Opel brachte in Deutschland 213.600 Wagen an Mann und Frau, 16 Prozent weniger als 2011. Bei Ford ging der Verkauf um 11 Prozent auf 206.100 zurück, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte. Abwärts ging es auch mit den französischen Marken Renault/Dacia (minus 6 Prozent) und Peugeot (minus 14 Prozent).

 

VW BLEIBT PLATZHIRSCH

 

    Den mit großem Abstand größten Marktanteil (21,8 Prozent) in Deutschland hatte Volkswagen (Volkswagen vz). 672.900 Autos kamen aus Fabriken der Wolfsburger. Das war ein Minus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgten fast gleichauf BMW/Mini (284.500) und Mercedes (283.000). Ihr Marktanteil lag bei je 9,2 Prozent. Im Jahresvergleich legten Audi (plus 6,3 Prozent) und Porsche (plus 9,8 Prozent) zu.

 

    Die Rabattschlacht hat sich nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer zum Jahresende 2012 leicht entschärft. "Vor Weihnachten haben viele Hersteller versucht, etwas Ruhe reinzubringen", sagte der Chef des CAR-Instituts an der Uni Duisburg-Essen am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Einer CAR-Studie zufolge sanken die Nachlässe für Käufer der 30 beliebtesten Modelle im Dezember im Vergleich zum November um 1,4 Prozentpunkte auf durchschnittlich 17,6 Prozent.

 

US-MARKT WÄCHST

 

    Während sich die Bundesbürger bei der Anschaffung eines neuen Autos zurückhalten, schlagen die US-Amerikaner ungebremst zu. Die großen Hersteller setzten 2012 auf dem wichtigen Markt mehr Wagen ab. Volkswagen konnte den meisten Konkurrenten dabei davonfahren. Europas größter Autobauer wurde mit seiner Kernmarke im vergangenen Jahr fast 440.000 Autos in den Vereinigten Staaten los, ein Zuwachs von gut 35 Prozent. Damit hat VW seine Auslieferungen seit 2009 mehr als verdoppelt und das beste Jahresergebnis seit 1973 eingefahren.

 

    An die Stückzahlen der drei großen US-Hersteller kommt VW jedoch nicht heran: Marktführer General Motors (Motors Liquidation) verkaufte im eigenen Land rund 2,6 Millionen Wagen, ein Plus von 4 Prozent. Bei Ford waren es knapp 2,3 Millionen Autos, ein Zuwachs von 5 Prozent. Und die Fiat -Tochter Chrysler kam auf 1,7 Millionen Wagen, 21 Prozent mehr./brd/ceb/das/DP/mmb

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    4
  • Alle
    5
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen AG Vz. (VW AG)

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
17.04.14Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
17.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
16.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
15.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
14.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
17.04.14Volkswagen vz kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
15.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
14.04.14Volkswagen vz buyKelper Cheuvreux
14.04.14Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
17.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
11.04.14Volkswagen vz NeutralMerrill Lynch & Co., Inc.
08.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
07.04.14Volkswagen vz NeutralBNP PARIBAS
07.04.14Volkswagen vz market-performBernstein Research
04.04.14Volkswagen vz SellUBS AG
10.03.14Volkswagen vz VerkaufenBankhaus Lampe KG
25.02.14Volkswagen vz verkaufenUBS AG
24.02.14Volkswagen vz verkaufenUBS AG
14.01.14Volkswagen vz verkaufenUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen AG Vz. (VW AG) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Die Zahl der Beschwerden von Privatversicherten über ihre Krankenkasse ist 2013 leicht gesunken. Wie Zufrieden sind Sie mit Ihrer Krankenkasse?
Ich gehöre zu denen die sich beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) beschwert haben.
Ich war im letzten Jahr unzufrieden, habe mich aber nicht beschwert.
Ich hatte keine Probleme mit meiner Versicherung
Abstimmen