20.08.2013 16:43
Bewerten
(0)

Deutsche Wohnen will GSW übernehmen

GSW-Aktie springt hoch: Deutsche Wohnen will GSW übernehmen | Nachricht | finanzen.net
GSW-Aktie springt hoch
Übernahmefieber in der Immobilienbranche: Die Deutsche Wohnen will den Konkurrenten GSW schlucken. GSW prüft das Angebot.
Die deutsche Immobilienbranche steht vor einer Großfusion. Die Deutsche Wohnen AG will den Konkurrenten GSW übernehmen und damit nah an den Marktführer Deutsche Annington Immobilien heranrücken. Die Transaktion soll mit einer Kapitalerhöhung realisiert werden. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den GSW-Aktionären ein Umtauschangebot zu unterbreiten.

Das fusionierte Unternehmen wäre mit 148.000 Wohnungen und einem Börsenwert von rund vier Milliarden Euro die neue Nummer zwei unter den privaten Wohnimmobiliengesellschaften in Deutschland. Auf Platz eins liegt die Deutsche Annington mit 179.000 Wohnungen, auf dem dritten Rang die Gagfah -Gruppe mit 144.000 Einheiten. Nach einer Fusion hätte der neue Immobilienkonzern 5,5 Prozent aller Berliner Wohnungen in seinem Besitz.

MIETERBUND FÜRCHTET STEIGENDE MIETEN

Der Deutsche Mieterbund befürchtet für die Betroffenen steigende Mieten. "Wir müssen damit rechnen, dass Synergieeffekte, die erzielt werden sollen, auch dazu führen, dass Instandhaltung zurückgefahren wird, dass Ansprechpartner weiter wegrücken und das ganze Verfahren auch für die Mieter komplizierter wird", sagte Verbandsdirektor Lukas Siebenkotten der Nachrichtenagentur dpa. "Wir gehen fest davon aus, dass das ausgereizt wird, was das Gesetz hergibt."

Deutsche Wohnen erwartet nach der Übernahme Einsparungen in Höhe von rund 25 Millionen Euro pro Jahr. Dies solle durch eine effizientere Verwaltung und einen wegen der größeren Mengen günstigeren Einkauf erreicht werden. Ein Abbau von Arbeitsplätzen sei nicht geplant, weil das Unternehmen weiter wachsen wolle, sagte Vorstandschef Michael Zahn. Klar sei, dass der Standort Berlin gestärkt werde. Der Firmensitz solle von Frankfurt nach Berlin wechseln.

ENTSCHEIDUNG ENDE SEPTEMBER

Über die Kapitalerhöhung, die für die Übernahme notwendig ist, sollen die Aktionäre Ende September in einer Hauptversammlung entscheiden. 75 Prozent der Anteilseigner müssen zustimmen. Für 20 Aktien der GSW Immobilien AG bietet Deutsche Wohnen 51 eigene neu auszugebende Papiere. Dieses Umtauschverhältnis bedeutet für GSW einen Aufschlag von 14,7 Prozent im Vergleich zu den Schlusskursen vom Montag.

Die GSW kündigte an, das Angebot genau unter die Lupe nehmen zu wollen. Der Vorstand habe die Ankündigung der Deutschen Wohnen AG, den Aktionären der Gesellschaft ein Übernahmeangebot zu unterbreiten, zur Kenntnis genommen, teilte GSW mit. Die bislang vorliegenden Informationen dazu würden sorgfältig geprüft und bewertet. Im Anschluss daran werde GSW eine erste Einschätzung abgeben.

GSW-AKTIEN LEGEN KRÄFTIG ZU

Das Angebot enthält zudem die Bedingung, dass GSW-Aktionäre mit einem Anteil von zusammen mindestens 75 Prozent dem Umtausch zustimmen müssen. Werden beide Hürden genommen, soll die Transaktion im ersten Halbjahr 2014 über die Bühne gehen. An der Börse legte die Aktie von GSW um 7 Prozent zu. Der Kurs von Deutsche Wohnen gab um 4 Prozent nach./brd/she/DP/stb

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX)

Nachrichten zu Vonovia SE (ex Deutsche Annington)

  • Relevant
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Vonovia SE (ex Deutsche Annington)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
28.04.2017Vonovia SE (ex Deutsche Annington) buyWarburg Research
28.04.2017Vonovia SE (ex Deutsche Annington) buyWarburg Research
24.04.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) NeutralJP Morgan Chase & Co.
20.04.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) SellGoldman Sachs Group Inc.
18.04.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) HoldDeutsche Bank AG
28.04.2017Vonovia SE (ex Deutsche Annington) buyWarburg Research
28.04.2017Vonovia SE (ex Deutsche Annington) buyWarburg Research
04.04.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) buyDeutsche Bank AG
09.03.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) kaufenDZ BANK
08.03.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
20.04.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) SellGoldman Sachs Group Inc.
10.03.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) SellGoldman Sachs Group Inc.
08.03.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) SellGoldman Sachs Group Inc.
15.02.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) SellGoldman Sachs Group Inc.
25.01.2017Vonovia SE (ehemals Deutsche Annington) SellGoldman Sachs Group Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Vonovia SE (ex Deutsche Annington) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

SAP - Digitalisierung ist eine Goldgrube!

Das Softwarehaus aus Walldorf dominiert den globalen Markt für Unternehmenssoftware. Selbst das innovative Silicon Valley kann den Deutschen nicht das Wasser reichen. Das hat mittlerweile auch die Wall Street erkannt. Der DAX-Titel befindet sich auf Rekordjagd. Immer mehr US-Investoren springen auf. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, wie die Digitalisierung die Aktie antreibt und warum SAP für Trader und Investoren interessant ist.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins lange Wochenende -- S&P bestätigt Deutschlands Top-Bonität -- Gotham City plant weitere Berichte zu AURELIUS -- Air Berlin, Deutsche Bank, Alphabet, Amazon im Fokus

VW muss laut CEO Müller wegen Herausforderungen auch profitabel sein. Chevron schreibt wieder schwarze Zahlen. SolarWorld verringert Verluste. US-Wirtschaft startet schwächer als erwartet ins Jahr. Apple arbeitet offenbar an digitalem Geld-Transfer und Prepaid-Kreditkarte.

Top-Rankings

KW 17: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 17: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
KW 16: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Metropolen der Superreichen
In diesen Städten leben die meisten Milliardäre
Utopische Summen
Die teuersten Fußballtransfers der Saison 2016/17
Verdienst der DAX-Chefs
Das verdienten die DAX-Bosse 2016
Das Vermögen dieser Milliardäre ist seit der Trump-Wahl am stärksten gewachsen
Wer profitierte am stärksten?
Das sind die exotischsten Börsenplätze der Welt
Klein aber oho?
mehr Top Rankings

Umfrage

Nach hundert Tagen im Amt istTrump der unbeliebteste US-Präsident der modernen Geschichte. Sind Sie mit Donald Trump zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
BASFBASF11
Scout24 AGA12DM8
E.ON SEENAG99
Apple Inc.865985
Airbus SE (ex EADS)938914
Fresenius SE & Co. KGaA (St.)578560
BayerBAY001
Facebook Inc.A1JWVX