28.06.2013 18:59
Bewerten
 (0)

Gabelstapler-Hersteller Kion geht mit Minus aus dem ersten Handelstag

FRANKFURT/WIESBADEN (dpa-AFX) - Das Börsendebüt von Europas größtem Gabelstaplerhersteller Kion ist verhalten ausgefallen. Die Aktie ging in Frankfurt mit 23,70 Euro unter dem Ausgabepreis von 24,00 Euro aus dem Handel. Kion wollte mit dem Verkauf von 20 Prozent der Anteile und Geldzuflüssen von den Alteigentümern das Eigenkapital um etwa 850 Millionen Euro aufstocken. Zwischenzeitlich notierte die Aktie am Freitag bei 24,29 Euro, sackte aber auch auf 23,51 Euro durch.

    Für den Frankfurter Wertpapierhandel war Kion einer der größten Neuzugänge 2013. Ein Händler erklärte, der am unteren Ende der Preisspanne festgelegte Ausgabepreis könnte Käufer abgeschreckt haben. Dies deute auf eine schwache Nachfrage hin. Kion hatte den Niedrigpreis mit dem volatilen Börsenumfeld der vergangenen Wochen begründet. Andeutungen über eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank wie Unsicherheiten im chinesischen Bankensektor schlugen auf den Kurs durch.

    Mit dem frischen Geld will das Unternehmen Schulden reduzieren. "Auf dieser Basis können wir unseren globalen Wachstumskurs mit größerem Spielraum und Nachdruck weiter vorantreiben", sagte der Vorstandsvorsitzende Gordon Riske in Frankfurt. Vor allem in Asien will der hinter Toyota (Toyota Motor) zweitgrößte Produzent von Flurförderzeugen wachsen. Gerade auf den Boom-Märkten China und Indien werden immer mehr Gabelstapler verkauft.

    In China ist die ehemalige Linde-Tochter bereits Marktführer. Von dort stammt auch der Ankerinvestor Weichai Power, ein staatlich kontrollierter Maschinenbaukonzern, der seinen Anteil mit dem Börsengang von 25 auf 30 Prozent aufstockte. Die Chinesen zahlten dafür weitere 328,4 Millionen Euro. Ihr Einstieg bei Kion für 738 Millionen Euro im vergangenen Jahr ist die bislang größte chinesische Investition in Deutschland. Die Mehrheit will Weichai nicht übernehmen. Es geht um langfristige industrielle Kooperation - so Riskes Einschätzung.

    Nach dem Börsengang bleiben 50 Prozent der Anteile bei der Luxemburger Superlift Holding, in der die Investmentfirmen Goldmann Sachs und KKR zusammenarbeiten. Sie wandelten Darlehen in Höhe von 118,1 Millionen Euro in Aktien um. Die Investoren hatten den Stapler-Bereich 2006 für etwa vier Milliarden Euro von Linde übernommen.

    Die 20 Prozent der Anteile für den freien Verkauf gingen nach Angaben von Kion-Finanzchef Thomas Toepfer in Streubesitz in Deutschland, Europa und den USA. 2012 steigerte die Kion Group ihren weltweiten Umsatz auf 4,7 Milliarden Euro und machte 161 Millionen Euro Gewinn. Kion baut Gabelstapler unter den Markennamen Linde, STILL, Fenwick, OM STILL, Baoli und Voltas./rum/ag/fko/DP/she

Nachrichten zu Linde AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Linde AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
08.12.2016Linde HaltenIndependent Research GmbH
08.12.2016Linde HoldCommerzbank AG
08.12.2016Linde buyBaader Bank
08.12.2016Linde Neutralequinet AG
08.12.2016Linde buyDeutsche Bank AG
08.12.2016Linde buyBaader Bank
08.12.2016Linde buyDeutsche Bank AG
07.12.2016Linde buyKepler Cheuvreux
06.12.2016Linde buySociété Générale Group S.A. (SG)
01.12.2016Linde buyWarburg Research
08.12.2016Linde HaltenIndependent Research GmbH
08.12.2016Linde HoldCommerzbank AG
08.12.2016Linde Neutralequinet AG
08.12.2016Linde NeutralUBS AG
30.11.2016Linde HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
06.12.2016Linde UnderperformBernstein Research
30.11.2016Linde SellCitigroup Corp.
30.11.2016Linde verkaufenBernstein Research
07.11.2016Linde UnderperformBernstein Research
31.10.2016Linde UnderperformBernstein Research
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Linde AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht über 11.200 Punkten ins Wochenende -- US-Börsen in Rekordlaune -- Coca-Cola kündigt Chefwechsel an -- Chinesische Investoren beenden Verhandlungen um Siltronic -- VW, AIXTRON, Zynga im Fokus

Volkswagen hat Beweismittel vernichtet. Atomkonzerne ziehen Teil ihrer Klagen zurück. Orange spricht offenbar mit Vivendi über Kauf von Canal Plus. Coeure: EZB-Beschlüsse enthalten eine Warnung. Evonik kauft Kieselsäure-Geschäft von JM Huber. Steuern: Was sich 2017 alles ändert. Carl Zeiss Meditec legt zu.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Aktien besitzt Warren Buffett in seinem Portfolio?
Jetzt durchklicken
Das verdienen die wichtigsten Staats- und Regierungschefs
Jetzt durchklicken
In diesen Städten möchten die Deutschen leben
Jetzt durchklicken
Welche Ideen hält Google für die Zukunft bereit?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern wird der American Dream gelebt
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?