DRESDEN (Dow Jones)--Die Immobiliengesellschaft Gagfah wehrt sich gegen die Milliardenklage der Stadt Dresden. "Wir befolgen alle Verträge penibel. Ich halte diese Klage für missbräuchlich und unbegründet. Die Stadt braucht offenbar Geld", sagte der Gagfah-Vorstandsvorsitzende William Brennan der "Süddeutschen Zeitung" (SZ - Wochenendausgabe). Dresden hatte Gagfah wegen Vertragsbuch verklagt. Verpflichtungen, die die Gagfah 2006 beim Kauf kommunaler Wohnungen eingegangen sei, seien in den Folgejahren nicht eingehalten worden, hieß es. Ein starker Kursverlust der Gagfah-Aktie war die Folge.
Brennan äußerte sich laut dem Blatt auch zu den Ermittlungen der Finanzaufsicht BaFin gegen ihn wegen des Verdachts auf Insiderhandel. "Wir erfuhren erstmals am 4. März, dass die Stadt Dresden wohl eine rechtliche Klärung suchen würde. Als ich im Februar die Aktienoptionen verkaufte, wusste ich von der Klage nichts", zitiert ihn die Zeitung. Brennan hat kurz vor Bekanntwerden der Milliardenklage Dresdens ein eigenes Gagfah-Aktienpaket im Wert von 4,7 Mio EUR verkauft.
DJG/bam
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June 05, 2011 06:28 ET (10:28 GMT)
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