30.06.2013 08:00
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Gazprom: Gewinne der Russen sinken weiter

Gasmonopolist
Es waren einmal Zeiten, da war Europa abhängig vom russischen Energieriesen Gazprom. Doch das ist jetzt anders und wirkt sich besonders auf den Aktienkurs aus.
€uro am Sonntag

von Stephan Bauer, Euro am Sonntag

Die Russen diktierten etwa den deutschen Versorgern die Gaspreise. Inzwischen beziehen Konzerne wie Eon oder RWE den Rohstoff nicht mehr bloß vom Nachbarn aus dem Osten, sondern kaufen auch günstig am Spotmarkt ein, wo etwa verflüssigtes Erdgas gehandelt wird. Gazprom muss deshalb mit den Preisen runter.

Ein deutsches Schiedsgericht hat RWE soeben zugestanden, dass die Bindung an den Ölpreis, die in den Lieferverträgen mit den Russen unterlegt war, unwirksam ist. Gazprom muss bis 2010 rückabwickeln. Das belastet die Konzernkasse zusätzlich. Die Russen werden dieses Jahr rund zehn Prozent weniger verdienen als im Vorjahr.

Fazit: Schon 2012 war der Gewinn gefallen. Die Aktie ist fast auf dem Niveau der Tiefstände des Jahres 2008 angelangt. Ein Ende der Abwärtsbewegung ist aber nicht in Sicht.

Bildquellen: Oleg Golovnev / Shutterstock.com
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