07.01.2013 14:54

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Gauck ruft Griechenland zu Ausdauer beim Reformkurs auf


    BERLIN (dpa-AFX) - Bundespräsident Joachim Gauck hat Griechenland angesichts der schweren Lasten für die Bürger in der Euro-Schuldenkrise zu Geduld und Ausdauer beim Reformkurs aufgerufen. Deutschland werde Athen auf diesem Weg unterstützen, versicherte er am Montag laut Redetext bei einem Mittagessen zu Ehren des griechischen Präsidenten Karolos Papoulias in Berlin. "Griechenland ist für uns ein unverzichtbarer Teil der Europäischen Union." Ganz Europa bange mit dem Land, "weil für die meisten von uns offensichtlich ist, was für die Union insgesamt auf dem Spiel steht".

 

    Die vergangenen Jahre seien in den deutsch-griechischen Beziehungen nicht einfach gewesen, räumte Gauck ein. Als Grund nannte er auch "die mitunter verletzenden und bisweilen unverantwortlichen Kommentierungen in der Presse, hier wie dort, die zusätzlich Öl ins Feuer gegossen haben". Jetzt werde allerdings wieder mehr mit- als übereinander gesprochen. Der Bundespräsident rief die in Deutschland lebenden Griechen auf, künftig noch mehr als Brücke zwischen beiden Ländern zu wirken. Papoulias hat selbst lange in Deutschland gelebt, seine Töchter leben laut Gauck bis heute in der Bundesrepublik.

 

    Gauck bescheinigte der Regierung von Ministerpräsident Antonis Samaras, sie habe sich auf den Weg gemacht, das Vertrauen der Partner zurückzugewinnen. "Auch dies wird nicht von heute auf morgen gelingen." Kanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt Samaras an diesem Dienstag zu einem Meinungsaustausch im Kanzleramt./bk/DP/jkr

 

Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
07.01.2013 16:27:29

Die neusten Entwicklungen zu Schwarzarbeit, Korruption und Steuerhinterziehung in GR liegen jedenfalls nicht auf dem Weg den der Herr Bundespräsident beschreibt.
Die Kompensation soll wohl durch Steuer- und Abgabenerhöhungen in D erfolgen. Genug Ankündigungen hierzu gibt es bereits.

belfegore schrieb:
07.01.2013 15:36:09

hoffentlich ist Herr Gauck nicht enttäuscht, wenn er sieht dass die Strommehrkosten nicht in neue Netze sondern in europäische Haushalte fliesst.Oder in 500% Airport BLN, oder 250% Stgt. 21!

reini54 schrieb:
07.01.2013 15:34:36

Der Herr Bundespräsident kann schön dummschwätzen. Wenn D viele MRD für GR zahlen muß, dann bekommt er seine Bezüge erhöht, dem dummen deutsche Volk werden nur die MWSt erhöht und die Renten gekürzt. Wer beim Bezahlen nicht mitmacht, der sollte sich auch bei den Kommentaren zurückhalten!

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