NEW YORK (Dow Jones)--Abschreibungen auf die geplatzte Übernahme des US-Mobilfunkgeschäfts der Deutschen Telekom sowie steigende Pensionverpflichtungen haben den US-Telekomriesen AT&T tiefer in die roten Zahlen getrieben als erwartet. Die 39 Milliarden schwere Fusion mit T-Mobile USA war im Dezember geplatzt, wofür AT&T eine Ausgleichszahlung in Milliardenhöhe zahlen muss. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel um 2,3 Prozent nach.
Der Nettoverlust belief sich im vierten Quartal auf 6,7 Milliarden US-Dollar nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar zuvor. Je Aktie fuhr der Konzern einen Verlust von 1,12 Dollar ein. Bereinigt um die Abschreibungen und Pensionsverpflichtungen lag der Gewinn je Anteilsschein bei 0,42 Dollar - 0,13 Dollar niedriger als im Vorjahr und einen Cent unterhalb der Analystenerwartung.
Der Umsatz stieg mit einem Plus von 3,6 Prozent auf 32,5 Milliarden Dollar zwar nur leicht, schlug aber die Prognose der Analysten. Diese hatten 32 Milliarden Dollar vorausgesagt. Zum Wachstum trugen vor allem die steigenden Smartphone-Absätze bei, die der Konzern auf 9,4 Millionen verdoppeln konnte.
-Von Melodie Warner,
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January 26, 2012 08:30 ET (13:30 GMT)
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