Im zweiten Quartal erhöhte das Unternehmen Umsatz und Gewinn. Wachstumstreiber waren erneut die Schwellenländer sowie Nordamerika. Alle drei Sparten - Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflege sowie Klebstoffe - trugen dazu bei.
Das Ziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent für das laufende Jahr hat Henkel bereits im zweiten Quartal erreicht: Sie erhöhte sich auf 14,5 Prozent, von 13 Prozent im Vorjahr.
Während Henkel die Prognose für die Umsatzrendite bekräftigte, zeigte sich der Konzern für das bereinigte Ergebnis je Aktie optimistischer: Dieses soll nun um rund 15 Prozent steigen, nachdem zuvor mehr als zehn Prozent angestrebt waren. Der Umsatz soll 2012 organisch weiterhin um drei bis fünf Prozent wachsen.
Netto verdiente Henkel mit 401 Millionen Euro 35 Millionen mehr als im Vorjahr. Das war zudem mehr, als von Analysten erwartet.
Andere Konsumgüterkonzerne wie Procter & Gamble hatten zuletzt enttäuschende Zahlen geliefert und dies mit der nachlassenden Nachfrage aus Europa begründet. Henkel konnte die organischen Umsätze in der Region dagegen auf Vorjahresniveau halten.
Bei dem Konzern aus Düsseldorf bleibt die Nachfrage nach Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Loctite weiter ungebrochen. Sowohl der Klebstoffbereich als auch die Konsumentengeschäfte trugen zu einem Umsatzwachstum von 6,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro bei. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe - waren es noch vier Prozent.
Dow Jones Newswires
So haben sich die DAX-Konzerne im zweiten Quartal/1. Halbjahr 2012 geschlagen
Platz 30: Merck
Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal wegen Millionenbelastungen aus seinem bis 2014 laufenden Sparprogramm erneut rote Zahlen geschrieben. Von April bis Juni fiel ein Verlust von 60,5 Millionen Euro an. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet.