"Die aktuelle Lage am Kapitalmarkt bietet keine geeigneten Rahmenbedingungen für eine so wichtige Transaktion", sagte
METRO-Vorstandsvorsitzender Olaf Koch.
Potenzielle Käufer waren die österreichische Immobiliengruppe Signa sowie der Karstadt-Investor Nicolas Berggruen. Metro will die Warenhauskette bereits seit einigen Jahren abgeben.
Ein Verkauf müsse das Potenzial von Kaufhof reflektieren, bekräftigte Koch. Dies scheint aus Sicht des Handelskonzerns offensichtlich derzeit nicht möglich. "Aus heutiger Sicht können wir das Ertragspotenzial besser selbst heben als durch einen Verkauf", erläuterte Koch. An der bisherigen Portfoliostrategie von METRO ändere diese Entscheidung nichts.
METRO legte außerdem den Umsatz für das vierte Quartal vor: Wie erwartet, verlief das Weihnachtsgeschäft enttäuschend. Der Umsatz sank um 1,3 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro. Dies lag leicht über den Erwartungen der Analysten, die mit 19,3 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die operative Ergebnisprognose für das Gesamtjahr - ein EBIT vor Sonderfaktoren leicht unter dem Vorjahreswert von 2,4 Milliarden Euro - bekräftigte METRO.
DÜSSELDORF (Dow Jones)
Bildquellen: Metro Group