07.08.2013 08:00
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Fernsehen und Freizeitparks bringen Walt Disney das Geld

Gewinn und Umsatz steigen
Der Unterhaltungskonzern Walt Disney trifft weiterhin den Geschmack der Massen. Das macht sich in den Geschäftszahlen bemerkbar.
Vor allem die Fernsehsender, Freizeitparks und Kreuzfahrtschiffe warfen im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) mehr Geld ab als im Vorjahreszeitraum. Auf der Negativseite standen fehlende Kinohits sowie ein höherer Verlust in der Internet- und Spielesparte.

Disney konnte seinen Umsatz insgesamt um 4 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar (8,7 Mrd Euro) hochschrauben. Der Gewinn stieg leicht um 1 Prozent auf gut 1,8 Milliarden Dollar. "Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen", sagte Konzernchef Robert Iger am Dienstag am Firmensitz im kalifornischen Burbank.

Vor allem die ESPN-Sportsender warfen mehr Geld ab, unter anderem wegen höherer Werbeeinnahmen. Flaggschiff des Konzerns ist ABC. Die Fernsehsparte erwirtschaftet annähernd die Hälfte des Gesamtumsatzes, gefolgt von den Freizeitparks und Kreuzfahrtschiffen. Die Gäste zahlten in den zwei großen US-Parks in Florida und Kalifornien höhere Ticketpreise und gaben mehr Geld für Essen und Trinken aus.

In der Filmsparte fehlte ein Hit wie "Marvel's The Avengers" im vergangenen Jahr. Auch "Iron Man 3" kam an diesen Erfolg laut Walt Disney nicht heran. Zugleich liefen hohe Marketingkosten für den Westernfilm "The Lone Ranger" mit Johnny Depp auf. Dieser startete im Anfang Juli in den Kinos und damit nach Abschluss des Geschäftsquartals. Die ersten Einspielergebnisse fielen enttäuschend aus.

Die Internet- und Spielesparte Interactive litt unter anderem darunter, dass sie kein einziges neues Konsolenspiel herausbrachte. Der Spartenverlust lag bei 58 Millionen Dollar.

Die Aktie fiel nachbörslich um ein gutes Prozent, nachdem sie seit Jahresbeginn um mehr als ein Drittel zugelegt hatte. Walt Disney konkurriert bei Film und Fernsehen mit Rupert Murdochs neu geformten Konzern 21st Century Fox (Fox-Sender, Hollywood-Studio 20th Century Fox) oder Time Warner (unter anderem Filmstudio Warner Brothers)./das/DP/zb /das/DP/he

Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten:

 

Platz 16: The Dark Knight

In diesem Ranking werden die derzeit erfolgreichsten Kinofilme vorgestellt. Die Einspielergebnisse sind in Gesamtzahlen mit Stand von Juni 2013 angegeben.

Die Batman-Verfilmung unter der Regie von Christopher Nolan landet auf Platz 16. The Dark Knight spielte insgesamt 1.004,6 Mio. Dollar ein.

Quelle: The Internet Movie Database Bild: Warner Brothers

Bildquellen: s_bukley / Shutterstock.com, gary718 / Shutterstock.com

Nachrichten zu Walt Disney

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Auch Umsatz wächst
Der jüngste "Star Wars"-Film hat dem US-Unterhaltungsriesen Disney zum Jahresende soviel Geld in die Kasse gespült wie noch nie zuvor in einem Quartal.
19:20 Uhr
Disney Is a Buy as ESPN Concerns Look Overdone (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
15:53 Uhr
Disney: How Worried Should We Be About ESPN? (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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15.01.2016Walt Disney UnderweightBarclays Capital
22.12.2015Walt Disney SellBTIG Research
16.12.2015Walt Disney NeutralGoldman Sachs Group Inc.
19.11.2015Walt Disney BuyTopeka Capital Markets
09.11.2015Walt Disney BuyArgus Research Company
19.11.2015Walt Disney BuyTopeka Capital Markets
09.11.2015Walt Disney BuyArgus Research Company
06.11.2015Walt Disney OutperformFBR Capital
29.10.2015Walt Disney BuyTopeka Capital Markets
07.08.2015Walt Disney Market PerformBMO Capital Markets
16.12.2015Walt Disney NeutralGoldman Sachs Group Inc.
20.10.2015Walt Disney HoldPivotal Research Group
20.08.2015Walt Disney market-performBernstein Research
14.08.2015Walt Disney Equal WeightBarclays Capital
10.08.2015Walt Disney HoldDeutsche Bank AG
15.01.2016Walt Disney UnderweightBarclays Capital
22.12.2015Walt Disney SellBTIG Research
16.11.2009Walt Disney neues KurszielCitigroup Corp.
31.07.2009Walt Disney underweightJP Morgan Chase & Co.
30.03.2009Walt Disney underweightBarclays Capital
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