Zudem wurde ein massiver Stellenabbau angekündigt.
Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 74 Mio. Euro, nach einem Gewinn von 524 Mio. Euro im Vorjahr. Dabei hatte das Vorjahresergebnis von einem Einmalertrag in Höhe von 154 Mio. Euro aus dem Verkauf von NXP-Aktien profitiert. Der Umsatz verringerte sich von 5,46 Mrd. Euro auf 5,39 Mrd. Euro. Das EBITA lag im Berichtszeitraum bei 368 Mio. Euro, im Vergleich zu einem EBITA in Höhe von 647 Mio. Euro im dritten Quartal 2010. Analysten waren im Vorfeld von einem EBITA von 341 Mio. Euro ausgegangen.
Im Rahmen seines Kostensenkungsprogramms im Volumen von 800 Mio. Euro will der Konzern nun 4.500 Arbeitsplätze abbauen, um die Komplexität und Gemeinkosten zu reduzieren und schlanker zu werden. Von den Kürzungen sind 1.300 Mitarbeiter in den Niederlanden betroffen.
Darüber hinaus hält Philips Electronics trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen an seinen mittelfristigen Zielen fest. Demnach rechnet man bis zum Jahr 2013 weiterhin mit einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent und einer Steigerung des EBITA um 10 bis 12 Prozent.
Die Aktie von Philips Electronics notiert in Amsterdam aktuell bei 15,04 Euro (+1,62 Prozent). (17.10.2011/ac/n/a)
(aktiencheck.de AG)