Durch die notwendige Restrukturierung seien im dritten Quartal Ergebnisbelastungen aufgetreten, die eine Anpassung des Ausblicks notwendig machten, teilte
RHÖN-KLINIKUM am Dienstagabend nach Börsenschluss überraschend mit. Neben höheren Kosten sei auch ein zusätzlicher Bedarf an Beratungsleistungen aufgetreten, sowohl im Zusammenhang mit dem UKGM als auch der Abwehr des Übernahmeangebots von
Fresenius. Veränderungen im Vorstand hätten sich ebenfalls finanziell negativ ausgewirkt
RHÖN-KLINIKUM geht davon aus, dass Einmaleffekte in Höhe von 20 Millionen Euro auf das operative Ergebnis (EBITDA) durchschlagen werden. Dadurch soll dieses im Gesamtjahr nur noch bei 295 Millionen Euro liegen. Für den Konzerngewinn peilt der Klinikbetreiber rund 95 Millionen Euro an. Davon dürften nach vorläufigen Berechnungen 70 Millionen Euro auf die ersten neun Monate entfallen. Der Umsatz wird im Gesamtjahr weiterhin bei etwa 2,85 Milliarden Euro erwartet./she/he
BAD NEUSTADT (dpa-AFX)