Nürnberg (aktiencheck.de AG) - Das Konsumklima in Deutschland ist nur moderat zurückgegangen. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung der Marktforschungsgruppe GfK SE hervor.
Während die Anschaffungsneigung ihr gutes Niveau noch einmal verbessern kann, müssen die Konjunkturerwartung starke und die Einkommenserwartung moderate Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,3 Punkten im August für September einen Wert von 5,2 Punkten.
Wie es weiter heißt, zeigt sich die Konsumneigung der Deutschen trotz der aktuellen Krisenstimmung an den Finanzmärkten erstaunlich robust und konnte ihr ohnehin hohes Niveau im August erneut steigern. Die Verschärfung der internationalen Schuldenkrise und die zunehmende Angst vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession hätten allerdings beim Konjunkturoptimismus der Bundesbürger deutliche Spuren hinterlassen.
Die Konjunkturerwartung musste zum zweiten Mal in Folge Einbußen hinnehmen. Nachdem das Minus im Vormonat noch vergleichsweise gering ausfiel, schlägt im August ein Einbruch in Höhe von 31,2 Punkten zu Buche. Die aktuell gemessenen 13,4 Punkte sind der niedrigste Wert des Indikators seit Juni 2010, hieß es weiter.
Im Sog der stark gesunkenen Konjunkturerwartungen müssen im August auch die Einkommensaussichten Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 7 Punkten fallen die Verluste jedoch vergleichsweise gering aus. Aktuell weist der Indikator 27,6 Zähler auf und liegt damit noch deutlich im positiven Bereich, hieß es weiter. (25.08.2011/ac/n/m)