VERNIER (awp) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan (
Givaudan) hat im vergangenen Jahr kräftig verdient und will seine Aktionäre mit einer hohen
Dividende an dem Erfolg beteiligen. Unter dem Strich sprang der Gewinn 2012 um 63 Prozent nach oben auf 411 Millionen, wie der Konkurrent des deutschen
MDAX (
MDAX)-Unternehmens
Symrise am Dienstag mitteilte. Beide Sparten Riechstoffe und Aromen trugen zum Wachstum bei. Den Aktionären sollen für das abgelaufene Jahr je
Aktie 36 Franken ausgeschüttet werden nach 22 Franken für das Jahr zuvor. Zudem bekräftigten die Schweizer ihre mittelfristigen Ziele.
Die hohe Ausschüttung kommt zu Stande, weil der Verschuldungsgrad von Givaudan zum Jahresende den Wert von 24 Prozent erreicht hat. Jetzt, wo die sogenannte Leverage Ratio den Wert von 25 Prozent unterschritten hat, will Givaudan mehr als 60 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre ausschütten, bestätigt Givaudan frühere Aussagen.
Der Umsatz von Givaudan stieg um 8,7 Prozent auf 4,26 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis (EBITDA) kletterte um 15 Prozent auf 870 Millionen Franken. Die entsprechende Marge betrug damit 20,4 Prozent, nach 19,4 Prozent im Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) nahm um 37 Prozent auf 608 Millionen zu und der freie Cashflow erreichte mit 512 Millionen Franken 12 Prozent der Verkäufe. Mit diesen Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten etwas übertroffen.
Mittelfristig streben die Genfer unverändert ein jährliches organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent. Die EBITDA-Marge soll dauerhaft auf einem "branchenführenden" Niveau liegen. Ausserdem soll der freie Cashflow bis 2015 auf 14-16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden./ra/cf/AWP/kja/fbr